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Deißlingen Ein neues Gesicht im Rathaus

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Seit dem 24. August hat Daniel Schunk das Amt des Hauptamtsleiters in Deißlingen übernommen.Foto: Meene Foto: Schwarzwälder Bote

Seit Mitte August ist Daniel Schunk der neue Hauptamtsleiter der Gemeinde und tritt somit in die Fußstapfen von Vorgänger Malte Kaupp. Der 24-jährige Schunk hat in diesem Jahr sein Studium beendet – und ist gewappnet für die große neue Herausforderung.

Deißlingen. Eins war für Daniel Schunk schon immer klar: "Irgendwann geht’s wieder zurück in die Heimat." Und genau diesen Plan hat der neue Hauptamtsleiter von Deißlingen und Lauffen dann auch verfolgt. Nach seinem Studium von Politik und Verwaltungswissenschaft in Konstanz war für den 24-Jährigen klar: "Ich suchte nach neuen Herausforderungen in der Kommunalpolitik." Der Verwaltungsbereich habe ihm schon immer sehr viel Spaß gemacht, erklärt Schunk, dies habe er spätestens bei seinem Praktikum während der Studienzeit in der Stadtverwaltung in Villingen gemerkt.

Zur Schule gegangen ist der Niedereschacher auf der Realschule in Villingen, bevor er dann auf dem technischen Gymnasium in Schwenningen sein Abitur in der Fachrichtung Mechatronik absolvierte. Nach dem Abschluss sah Schunk schnell ein, dass er in der technischen Fachrichtung nicht seine volle Erfüllung finden werde. "Ich hab dann einen entschlossenen Schnitt gezogen und bin in eine komplett andere Richtung gegangen."

Heimatverbunden

Schunk ist zwar geborener Niedereschacher und somit im Schwarzwald-Baar-Kreis beheimatet, doch durch Freunde und Bekannte habe er auch sehr viel Zeit in seiner Jugend in der Nachbargemeinde Deißlingen verbracht. In Niedereschach ist Schenk außerdem als Pfarrjugendleiter in der katholischen Jugendgemeinde tätig.

"Ich habe mich sehr gefreut, hier in der Region bleiben zu dürfen," erzählt Schunk im Gespräch. Auch während seines Studiums in Konstanz und des Auslandssemesters in England habe er sich immer wieder nach seiner Heimat zurückgesehnt.

Da kam die Stellenausschreibung zum neuen Hauptamtsleiter der Gemeinde Deißlingen wie gerufen. Zu Schunks großer Freude hat es dann auch direkt geklappt. Seit dem 24. August ist er nun im Amt – und tritt somit in die großen Fußstapfen von Malte Kaupp, der nach einer vierjährigen Amtszeit Ende September offiziell verabschiedet wurde, um nach Rottweil zu wechseln. "Diese Stelle ist natürlich eine große Herausforderung", ist sich Daniel Schunk bewusst. "Es bedeutet mir sehr viel, dieses Vertrauen bekommen zu haben, und ich möchte der Gemeinde eben dieses Vertrauen entgegenbringen."

Bürgernah

Einen großen Dank spricht Schenk dem ganzen Team und den Mitarbeitern aus, von denen er offen und herzlich im neuen Amt aufgenommen worden sei. "Die dürfen alle lange mit mir zusammen arbeiten und ich will keinen von ihnen austauschen", scherzt der neue Amtsleiter.

Ganz besonders schätzt er die besondere Nähe zu den Bürgern durch die überschaubare Einwohnerzahl der Gemeinde. "Man sieht direkt, wenn man was leistet und die Bürger glücklich sind", verkündet Schunk, "und dann bin ich selbst auch glücklich", fügt er lachend hinzu. Das Amt sei sehr vielfältig, und die Aufgaben, die ihm bevorstehen, würden nie langweilig. "Man kann sich immer überraschen lassen und muss offen sein für Neues."

Eine große Herausforderung für den neuen Hauptamtsleiter war, dass er sein Studium genau in der Hochphase der Corona-Pandemie zu beenden hatte. Auch in seinem neuen Amt seien die Auswirkungen des Virus immer noch deutlich zu spüren. Als seine erste Amtshandlung war eigentlich eine Jugendkonferenz am 14. Oktober geplant – diese musste coronabedingt abgesagt werden.

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