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Deißlingen Dritte Anlage trägt das Schlachthäusle

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Das neueste Projekt der Bürgerenergie Deißlingen wurde auf dem Schlachthäusle installiert. Foto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Siegfried Reinhardt Deißlingen. Zurzeit hat die Genossenschaft "Bürger Energie Deißlingen" 255 Mitglieder. Jüngstes Projekt der rührigen Genossenschaft um die Vorstände Fabio Tedesco, Stefan Schuler und Ingo Schmeh ist eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Schlachthäusles. In Betrieb gegangen ist die Anlage Anfang dieser Woche. Die Gemeinde hatte das Dach zur Verfügung gestellt. Nach der Volksbank-Sporthalle und dem Werkstattgebäude des Bauhofes vor zwei Jahren ist dies nun schon das dritte Objekt, das in Betrieb geht. Der produzierte Strom wird, so Fabio Tedesco, im Schlachthaus selbst verbraucht. Gibt es überschüssigen Strom, wird dieser ins Stromnetz eingespeist. Somit lohnt sich die Investition schon jetzt, da man mit Eigenverbrauch arbeitet. Die Anlage hat 13,2 kw/p Leistung. Watt Peak (für englisch "peak", also "Spitze") ist eine im Bereich der Fotovoltaik gebräuchliche, nicht normgerechte Bezeichnung für die elektrische Leistung von Solarzellen, die in Watt gemessen wird. Gebräuchlich sind auch vielfache Messeinheiten wie Megawatt peak. Als Abkürzungen werden Wp, kWp oder MWp verwendet. Mit der Anlage werden jährlich etwa 12 500 Kilowatt pro Stunde produziert. Dies reicht für drei normale Haushalte. Die Gesamtinvestition betrug 23 500 Euro.

Die Deißlinger Energiegenossenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende in Deißlingen und Lauffen herbeizuführen.

Strom für die Gemeinde ohne eigene Investition

Das Leitmotiv der Genossenschaft ist es, unter dem Schlagwort "Kurze Transportwege und sauberer Strom" erneuerbare Energien mit dezentraler Energieversorgung zu liefern. Es soll so Unabhängigkeit von den großen Energiekonzernen erreicht werden.

Mit der Fotovoltaikanlage habe man zwei Vorteile, erläutert Tedesco. Zum einen könne man auf die Dauer der garantierten Einspeisevergütung den Strompreis im Schlachthaus "einfrieren", zum anderen habe die Gemeinde ohne eigene Investition regionalen Strom zur Verfügung.

Man sei bei der Bürgerenergie Deißlingen nicht auf Gewinnmaximierung um jeden Preis ausgerichtet. "Wir wollen regionalen Strom mit Komponenten, deren Wertschöpfung den Kontinent nicht verlässt. Die eingesetzten Module kommen nicht aus China, sondern von europäischen Herstellern", so der Vorstand. Man arbeite ehrenamtlich und mit Deißlinger und Lauffener Firmen zusammen. Deshalb lohne sich die Anlage nicht nur finanziell. Insofern, so Tedesco, beträfen die Kürzungen für die Einspeisung die Deißlinger Bürgerenergie nicht. Heute rechne sich eine Fotovoltaikanlage schon mit dem eingesparten Strom.

Man sei weiterhin auf der Suche nach geeigneten Dachflächen. Dazu arbeite man an weiteren Projekten, die in naher Zukunft umgesetzt werden sollen.

Weitere Informationen: www.buergerenergie-deisslingen.de.

 
 

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