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Deißlingen Bestattungsunternehmen abgelehnt

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Der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats Deißlingen besichtigt die Grundschule in Lauffen und nimmt die Arbeiten ab.Foto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres ist die Sanierung der Lauffener Grundschule abgeschlossen worden. Dies nahm der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderates zum Anlass, das Gebäude zu besichtigen.

Deißlingen (shr). Max Hugger, Sachbearbeiter im Ortsbauamt, erläuterte den Räten am Dienstagabend die Baumaßnahmen. So wurden in jedem Unterrichtsraum EDV-Kabel für WLAN-Router eingelegt. Damit kann im Unterricht auch digital gearbeitet werden. Ein finanzieller Kraftakt war die Umrüstung der Heizung von den bestehenden Nachtspeicheröfen auf eine neue Gasheizung und der Austausch aller 33 Fenster. Bei Letzteren gab es, so Max Hugger, leichte Probleme. Des Weiteren wurden die Parkettböden wieder auf Vordermann gebracht sowie alle Klassenräume saniert. Das heißt, sie wurden frisch gestrichen.

Schulleiterin Anja Ruf machte deutlich, dass es sehr anstrengend gewesen sei in den vergangenen Wochen und Monaten. Glücklich zeigte sich die Schulleiterin ob der gelungenen Sanierung. Besonders freue sie sich, dass es gelungen sei, die alten Parkettböden zu erhalten. "Diese machen den Charme des Schulgebäudes aus."

Angesprochen auf die Kosten meinte Max Hugger, dass zwar noch nicht alle Abrechnungen da seien. Er zeigte sich jedoch mehr als zuversichtlich, das Budget einzuhalten. Dies nahmen die Räte wohlwollend zur Kenntnis.

Eine Gewerbeanmeldung fehlt bis heute

Nach dieser Besichtigung ging es zurück in die Deißlinger Mehrzweckhalle. Dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Bitze III wurde das Einverständnis erteilt. Ortsbaumeister Rainer Braun berichtete über die behandelten Baugesuche in der Sommerpause. Von den sieben Gesuchen wurde seitens der Verwaltung eines abgelehnt. Hierbei handelt es sich um eine Nutzungsänderung eines bestehenden Wohnhauses in ein Bestattungshaus in der Buchwaldstraße 1. Das Wohngebäude wurde zu Büroräumen umgewidmet, ein Bestattungsunternehmen angesiedelt. Nach dem vorgelegten Konzept sollten Tätigkeiten wie Bestattungen, Trauerbegleitung und Hospizarbeit ausgeübt werden.

Die beantragte Kombination, so Bürgermeister Ralf Ulbrich, mit Trauerbegleitung und Hospizarbeit werde als sonstiger nicht störender Gewerbebetrieb eingestuft. Allerdings sei nach dem Bebauungsplan "Bitze III" im allgemeinen Wohngebiet dies nur ausnahmsweise zulässig.

Da jedoch sämtliche Nachbarn massiv gegen diese Maßnahme protestierten, sei im Rahmen der Ermächtigung das Einvernehmen verwehrt worden. Eine Gewerbeanmeldung sei bis heute nicht gestellt worden, obwohl bereits Werbungsanzeigen mit der "Firmenadresse Buchwaldstr. 1" geschaltet würden. Siegfried Vosseler (DUL) meinte: "Ich bin da voll bei den Nachbarn." Peter Emminger (DUL) äußerte, es seien nicht einmal Parkplätze für Kunden ausgewiesen. Eine nachträgliche Beschlussfassung wird es seitens der Räte nicht geben.

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