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Deißlingen Ansage: "Jetzt geht’s ums Überleben"

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Im Vorstand der Fußball-Abteilung der SG Deißlingen (linkes Bild, von links): Daniel Kapala, Karl-Heinz Hodel, Rolf Schumpp und Ralf Ott. Kurt Bögelspacher (rechtes Bild, links) erhält ein Weingebinde für jahrzehntelanges Engagement für den Fußball. Fotos: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Das vergangen Jahr sei ein sehr emotionales gewesen. Es sei gelungen, den gemeinsamen Spielbetrieb der Deißlinger Kicker mit dem SV Lauffen zu ­sichern. "Wir haben dies in einen guten Rahmen gebracht", so Rolf Schumpp bei der Abteilungsversammlung der Deißlinger Fußballer.

Deißlingen. Die erste Mannschaft sei nach einer bemerkenswerten Runde in die Bezirksliga aufgestiegen und auf dem fünften Platz gelandet, inzwischen befinde sie sich jedoch mitten im Abstiegskampf. Woran es liegt, konnte der Abteilungsleiter, Rolf Schumpp, nicht so genau analysieren. Vom Start der Runde geblendet? Trainerwechsel, Verletzungspech, viele individuelle Fehler? Dem gegenüber steht jedoch ein guter Trainingsbesuch und eine intakte Mannschaft. "Jetzt geht’s ums Überleben", spornte er die Spieler an.

Und weiter sprach Schumpp: Die zweite Mannschaft habe einen zu großen Personalwechsel. "Wir hatten mehr als 40 eingesetzte Spieler." Doch es fehle zudem am Zusammenhalt zwischen ­erster und zweiter Mannschaft. Dafür sei der Einsatzwille der Spieler großartig.

Aus der Krise komme man allerdings nur heraus, wenn alle an einem Strang ziehen, und zwar nicht nur Spieler und Trainer, schrieb Schumpp allen ins Stammbuch. Der Liga-Erhalt sei für beide Teams das Ziel, die Reserve diene nun mal als Unterbau für die Bezirksligisten.

Rolf Schumpp freute sich über die große Anzahl an Zuschauern. Die Deißlinger seien beliebte Gäste bei Auswärtsspielen. Allerdings gebe es auch Aggressionen gegen Schiedsrichter, gerade von Eltern im Jugendbereich, weswegen der Verein schon empfindliche Strafen kassiert habe. "Wir brauchen klare Verhaltensregeln, müssen uns gegenseitig Vorbild sein, uns gegenseitig reglementieren." Der Vorstand werde da weder wegschauen, noch so etwas dulden.

Gut angekommen sei die neue Dauerkarte, so werde Identität geschaffen. Die Vereinszeitung "Fürstenecho" werde jetzt sechs Mal im Jahr erscheinen. Lob gab es für die Zunahme beim Sportheimdienst, so werde ein Wohl­fühl­effekt geschaffen. ER warb weiterhin für Integration und Toleranz. "Wir müssen uns den gesellschaftlichen Anforderungen anpassen."

Zum Schluss seines Berichts überreichte Schumpp einen Weingebinde an Kurt Bögels­pacher, der seit mehr als 50 Jahren in der SGD aktiv ist.

Jugendleiter Mario Tedesco berichtete von 150 Kindern und Jugendlichen, die jede Woche zum Fußball kommen und von 18 Trainern in sieben Mannschaften betreut werden. Besonders die F-Jugend platze aus allen Nähten, hier kicken derzeit 28 Kinder.

Mehr als 500 Trainingseinheiten, 160 Spieltage im Freien, 50 Hallenspieltage, was da allein an Stunden auf dem Platz zusammenkomme, hat er addiert: 3500 Stunden. Nach Mindestlohn vergütet kämen da rund 30 000 Euro zusammen, so Tedesco. Und im Sommer werden es noch mehr, dann gibt es vom 17. bis 19. Juli eine SGD-Sportwoche. "Da werden dann alle Mannschaften spielen."

Die Kasse, die Daniel Kapala mit Unterstützung von Karl-Heinz Hodel verwaltet, ist in Ordnung und in besten Händen. "Ihr seid auf einem guten Weg. Was ihr an Jugendarbeit leistet, ist grandios!“ gab Bruno Bantle bei der Entlastung den Fußballern mit.

Gewählt wurde einstimmig. Rolf Schumpp, der eigentlich aufhören wollte, macht noch ein Jahr als Abteilungsleiter weiter, ein Stellvertreter wurde erneut nicht gefunden. Kassier bleibt Daniel Kapala, neu in den Ausschuss gewählt wurden Ralf Ott und Karl-Heinz Hodel.

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