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Deißlingen Als Bienenretterinnen unterwegs

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Frank Nann und Bürgermeister Ralf Ulbrich (rechts) sind begeistert von der Aktion, die die fünf Mädchen aus der Gemeinde auf die Beine gestellt haben. Foto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

"Wenn es keine Bienen mehr gibt, gibt es bald kein Leben mehr auf der Erde?" Darüber machten sich fünf Mädchen intensiv Gedanken und starteten eine Bienenrettungsaktion.

Deißlingen (shr). Theresa Fietz, Amelie Fietz, Sarah Fietz, Lana Siegle und Anne Tedesco wurden aktiv. Als es die Corona-Pandemie wieder zuließ, wurde eine Mädels-WG gegründet. Zu diesem Zweck wurde "Oma Carolins (Bodmer) Gartenhäuschen" beschlagnahmt. Hier schmiedeten die fünf dann Pläne, um eine Rettungsaktion in die Wege zu leiten.

Es entstand die Idee, einen Informationsflyer zu machen und auch Bienenstich-Kuchen zu backen. Aus dem Bienenstich-Kuchen wurden am Ende Bienenstich-Muffins. Dazu kam die ganze Naturkosmetik bis hin zur Bienentränke, Duftfläschchen gegen starke Gerüche, Waschmittel, Smoothies, Blumensamen und massenhaft Setzlinge.

Die große Produktpalette fand auf dem Lauffener Wochenmarkt beim zweiten Anlauf reichlich Absatz, Anerkennung und großes Interesse. So kamen insgesamt 734,65 Euro zusammen. Auch bei der Übergabe der Spende zeigten die Mädchen viel Fantasie, denn sie bastelten selbst einen entsprechenden Scheck.

Das Geld geht an die N!-Region 5G. Die fünf Gemeinden Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen haben sich zusammengeschlossen, so Geschäftsführer Frank Nann, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Dazu gehöre auch die Erhaltung der Artenvielfalt, insbesondere aber auch das Bestreben, das Insektensterben aufzuhalten. Dazu werden zum Beispiel viele Blumenwiesen angelegt.

Zu den Teilnehmerinnen der Bienenrettungsaktion gewandt, sagte Nann: "Ihr habt es richtig erkannt. Ohne Bienen oder Insekten gibt es kein Leben." Aber die Welt wacht langsam auf, meinte der Geschäftsführer. "Und das nicht zuletzt wegen solcher fantastischen Aktionen, wie sie von Euch auf die Beine gestellt wurde." Von dem gespendeten Geld können in der Region rund 2100 Quadratmeter Blumenwiesen angelegt werden, sagte Nann.

Bürgermeister Ralf Ulbrich war mächtig stolz auf die großartige Aktion der Mädchen. "Ich ziehe meinen Hut vor Euch, dass ihr in dem jungen Alter allein die Thematik bearbeitet und Ideen ausgearbeitet und umgesetzt habt."

Nann und Ulbrich hatten auch kleine Präsente für die fünf Mädchen vorbereitet. Zum Foto ging es dann ins Freie vor das Rathaus, und zwar an den kleinen Kräutergarten. Von solchen Gärtchen hat die Gemeinde ein paar angelegt. Eine schöne Idee, meinten die Mädels.

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