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Deißlingen 40 000 Tonnen Biomüll sind das Ziel

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Schon vor längerer Zeit hat die BRS Bioenergie GmbH Änderungen und Optimierungen der bestehenden Anlage auf dem Gelände Schopfelen 3 dem Gemeinderat vorgestellt. Die Kapazität soll auf 40 000 Tonnen erweitert werden.

Deißlingen (shr). Das immissionsschutzrechtliche Verfahren wird über das Regierungspräsidium Freiburg durchgeführt. Da das Unternehmen auch das Einvernehmen des Deißlinger Gemeinderats benötigt, war der Geschäftsführer des Deißlinger Betriebes, Eberhard Ludwig, zur Sitzung gekommen – zumal neue Ratsmitglieder im Gremium vertreten sind.

In der Deißlinger Anlage werden pro Jahr 25 000 Tonnen an Biomüllabfällen verarbeitet. Aus drei Landkreisen stammt der Müll: Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen. Da das Aufkommen an Biomüll einen deutlichen Anstieg in den vergangenen Jahren erfuhr, sei es notwendig, die Kapazität der Anlage auf 40 000 Tonnen zu erweitern. Das heißt, die Durchsatzleistung der Bioabfallvergärungsanlage werde erhöht. Es werde eine sogenannte Tunnelkompostierungsanlage gebaut, die Biofilteranlage werde erweitert. Neu entstehen werde eine Bioerdgasproduktionsanlage.

Zur Lagerung der Flüssiggasgärprodukte wurde bereits jetzt die Gärproduktanlage Powerfarm in Tuningen erworben. Um die Geruchsbelästigung weiter zu minimieren, werde beim Annahmebereich eine Luftschleieranlage installiert. Vor allem die Luftschleieranlage sehen Bürgermeister Ralf Ulbrich und die Gemeinderäte als wesentliche Verbesserung an und gaben ein einstimmiges Votum für das Vorhaben ab.

Apropos: Die 2005 auf dem Gelände des Abwasserzweckverbandes Oberer Neckar im Gewann Schopfelen nach einem Probelauf endgültig in Betrieb genommene Anlage verarbeitet jährlich etwa 25 000 Tonnen Bioabfall aus den braunen Tonnen.

Manches Mal landen diese Tonnen auch in einem Müllauto, wo sie regelrecht verschluckt werden. Diese werden dann natürlich aussortiert. Aus dem Müll müssen auch die Plastiktüten aussortiert werden. Immer noch werden diese Plastiktüten von den Bürgern verwendet, statt auf Zeitungspapier oder Papiertüten umzusteigen. Es sei sehr schwer, dieses Plastik aus dem Biomüll herrauszubekommen. Hierbei helfe nur sehr aufwendige Technik. Jetzt, so Geschäftsführer Eberhard Ludwig, sei eine neue Papiertüte auf den Markt gekommen, die innen beschichtet sei. Damit könne sie nicht mehr reißen, wenn es nass werde. An jeden Haushalt solle diese neuartige Papiertüte für den Bioabfall zur Probe verteilt werden, so Eberhard Ludwig.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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