Die Bundeswehr wollte am Mittwoch Waffen und Munition von Leipzig aus nach Bagdad schicken. Das dafür vorgesehene Transportflugzeug der niederländischen Luftwaffe habe jedoch einen Defekt. Foto: dpa

Die erste deutsche Waffenlieferung in den Irak verläuft nicht reibungslos: Wegen eines defekten Flugzeugs verzögerte sich die Beladung der Maschine sowie der für 13 Uhr geplante Abflug aus Leipzig auf unbestimmte Zeit.

Die erste deutsche Waffenlieferung in den Irak verläuft nicht reibungslos: Wegen eines defekten Flugzeugs verzögerte sich die Beladung der Maschine sowie der für 13 Uhr geplante Abflug aus Leipzig auf unbestimmte Zeit. 

 

Leipzig - Ein Flugzeugdefekt hat die erste deutsche Waffenlieferung in den Irak verzögert. Die Bundeswehr wollte am Mittwoch Waffen und Munition von Leipzig aus nach Bagdad schicken. Das dafür vorgesehene Transportflugzeug der niederländischen Luftwaffe habe jedoch einen Defekt, teilte die Bundeswehr in Leipzig mit. Deswegen verzögerten sich die Beladung der Maschine sowie der für etwa 13.00 Uhr geplante Abflug auf unbestimmte Zeit. Die McDonnell Douglas KDC-10 müsse zunächst am Flughafen repariert werden.

Die Panzerfäuste, Gewehre und Munition sind für die Peschmerga im nordirakischen Kurdengebiet bestimmt. Insgesamt sollen 10 000 kurdische Kämpfer mit Waffen für 70 Millionen Euro aus Bundeswehrbeständen ausgerüstet werden. Die Transporte sollen bis Anfang Oktober über den Flughafen Leipzig/Halle abgewickelt werden.