Auf dem LGS-Gelände oder am Krebsbach regen Lennard Pigsar und Levi Behringer den Bau einer Dirtbike-Strecke an. Dies kommt gut an im „Jupa“. Aber es gab auch Einwände.
Bei der Fragestunde in der ersten Jupa-Sitzung dieses Jahres stellten Lennard Pigsar und Levi Behringer das Thema Dirtbike Park zur Debatte.
Ein solcher Bike Park ist eine Fläche, die verschiedene Parcours mit verschiedenen Hindernissen beinhaltet.
Diese werden mit Erde gebaut und man benutzt Rampen für Sprünge. Mountainbiker oder BMX-Fahrer können auf diesen Strecken fahren.
Die beiden Jugendlichen hatten Ideen entwickelt, wo und wie man einen Dirtbike Park in Weil errichten könnte, denn bis jetzt gibt es dort nur einen Skatepark.
Viele Mountainbiker und BMX-Fahrer greifen deshalb auf den Tüllinger zurück und fahren dort illegale Strecken entlang.
Den weiten Weg zum nächsten Bike Park nach Lörrach oder in die Schweiz wollen nicht alle auf sich nehmen.
LGS-Gelände wäre möglicher Standort
Das Problem ist jedoch, dass die Strecken am Tüllinger nicht offiziell ausgewiesen sind und teils gefährlich sein können. Die sogenannten „illegalen Trails“ könnten mit der Idee der beiden Jugendlichen nun nicht mehr besorgniserregend sein.
Pigsar und Behringer schlagen vor, einen Dirt Park zu eröffnen, um den sich die Dirt-Bike-Community kümmern würde, der sie angehören.
Als möglichen Ort schlugen sie die Fußballwiese auf dem LGS-Gelände vor.
Für Leute aus Weil am Rhein und der Umgebung sei dies einfach zu erreichen und sie müssten sich nicht auf den Weg nach Lörrach machen.
Ein weiterer genannter Vorschlag wäre ein Standort am Krebsbach. Dort ist üblicherweise nicht sehr viel los und höchstens der ein oder andere Gartenbesitzer könnte sich eventuell gestört fühlen.
Die daneben gelegenen Geschäfte seien eine praktische Möglichkeit, sich Snacks kaufen zu können.
Ein Bike Park benötigt nicht viel Platz
Im Allgemeinen bräuchte der Bike Park nicht viel Platz und das Design würde eher schlauchförmig sein, führten die beiden aus. Sie fragten auch an, ob sie Wasser, Erde und Werkzeuge von der Stadt erhalten könnten, damit die Community ihre Trails formen kann.
Sie bräuchten unter anderem auch noch einen Schuppen oder Anhänger, in dem sie ihre Werkzeuge verstauen können, sowie einen Mülleimer, damit der Abfall nicht in der Natur liegen bleibt.
Ein junger Mann äußerte Bedenken betreffs der Sicherheit der Mountainbiker sowie der Werkzeuge. Dafür hatten Lennard Pigsar und Levi Behringer Lösungsvorschläge parat. So sei angedacht, gefährlichere Strecken und Rampen nur unter Aufsicht von erfahreneren Mountainbikern aufzuschließen und die Werkzeuge mit einem Schloss verriegelt in einer Kiste aufzubewahren.
Hohe Sprünge und anspruchsvolle Lines sind abgeschlossen
Dieser Schlüssel würde nur an vertrauenswürdige Personen ausgegeben werden, damit auch wirklich nichts schief laufen kann.
Eine weitere Sorge war, dass das Projekt nur eine interne Sache werden könnte, bei der nur erfahrene Mountainbiker erlaubt sind.
Die beiden nahmen sich ein Beispiel am Bike Park Homburg bei Waldshut-Tiengen. Dort ist der Park generell offen für alle, aber hohe Sprünge oder anspruchsvolle „Lines“ sind abgeschlossen.
Die Reaktion des Jugendparlaments war positiv. Der Vorsitzende Şeker Kaim Çakmak bedankte sich für ihr Engagement. Er sicherte zu ihr Anliegen zu unterstützen, damit es bald eine neue Freizeitbeschäftigung in der Stadt Weil gibt.