Am Ortsrand von Dautmergen in Richtung Täbingen werden neue Bauplätze ausgewiesen.Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Aufträge: Breitband und Bauland im Blick

Dautmergen (bv). Der Gemeinderat Dautmergen hat in seiner Sitzung am Montag Aufträge für die Breitband- und Baulanderschließung in Höhe von rund 600 000 Euro vergeben. Für Bürgermeister Hans Joachim Lippus zeigt dies, "dass sich in Dautmergen einiges tut. Es geht stetig voran". Mit den Arbeiten soll jeweils im Mai begonnen werden.

Im Baugebiet "Ob Gärten – Erweiterung" sollen bis Mitte Oktober neun zusätzliche Bauplätze erschlossen werden. Lippus betonte, dass "erfreulicherweise bereits jetzt mehrere ernsthafte Bauinteressenten aus Dautmergen mit der Verwaltung Kontakt aufgenommen und persönliche Gespräche wegen des Kaufs eines Bauplatzes geführt haben". Seit seinem Amtsantritt, so Lippus, seien nach einem gewissen Stillstand zahlreiche Bauplätze verkauft worden. Das neu ausgewiesene Gebiet Ob Gärten sei zwischenzeitlich voll belegt.

Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung für die Erschließung der neun neuen Plätze hätten 14 Firmen die Angebotsunterlagen angefordert, und zehn Firmen ihre Angebote abgegeben. Der Auftrag ist an die Firma Koch aus Ratshausen zum günstigsten Angebot über 380 490 Euro vergeben worden. Dabei sei auch der noch fehlende Endbelag inklusive Gehweg in Teilen der Amselstraße enthalten.

Weiter hat das Gremium die Tiefbauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt bei der Breitbanderschließung vergebe. Zwölf Firmen haben die Ausschreibungsunterlagen angefordert, sechs Firmen gaben Angebote ab. Der Auftrag ging an die Firma IBU Tief-und Hochbau aus Darmstadt für 360 000 Euro.

In den nächsten Tagen erfolgt laut Lippus noch ein Bietergespräch mit der Festlegung von Beginn, Ablauf und Fertigstellung der Arbeiten. Nachdem voraussichtlich Ende Mai begonnen werden soll, werden die betroffenen Grundstückseigentümer, beginnend ab dem Schlichemverlauf/Schömberger Straße bis einschließlich Bebauung Richtung Täbingen noch separat informiert.

Die gesamte Maßnahme liegt nach Angaben von Lippus im Förderbereich, sodass auf die Grundstückseigentümer keine Kosten zukommen werden.

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