Die Dauchinger Musikkapelle und die Bläserjugend nahmen die Gäste bei ihrem Frühjahrskonzert mit auf einen musikalischen Streifzug durch Musicals und Filmmelodien.
Die Dauchinger Musikkapelle nahm zusammen mit der Bläserjugend ihre Gäste in der voll besetzten Festhalle mit auf eine etwas andere musikalische Reise. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende Manuel Hauser, dass so viele Gäste zum Frühjahrskonzert in die Festhalle gekommen sind, um sich von schönen Melodien verwöhnen zu lassen.
Patrik Tränkle und Finn Luca Vas von der Bläserjugend Dauchingen/Weilersbach führten auf humorvolle Art ihr Publikum durch ihr Programm, das durch verschiedene Welten und Dimensionen führte, die die moderne Blasmusik zu bieten hat. Es war ein überwältigendes Füllhorn konzertanter Blasmusik, gespielt auf sehr hohem Niveau, das die Jugendkapelle Weilersbach/Dauchingen mit ihrem musikalischen Leiter Simeon Bauer und die Musikkapelle mit ihrem Dirigenten Gabor Fehervari an diesem Frühjahrskonzert auf die Gäste ausschüttete.
Schon beim schwungvollen Auftakt der Bläserjugend konnte man erahnen, dass dieses Konzert die Herzen der Zuhörer öffnet. So tauchte die Jugendkapelle in ihrem Programm ein in die Welt der Filmhelden und Sagen, so auch unter anderem mit „Selections From The Hunchback of Notre Dame“. Vom Abstecher nach Paris ging es weiter in Musikstücken, die von Helden und Sagen erzählten. In allen vorgetragenen Stücken bewies die Jugendkapelle bei großer Spielfreude ihre hohe Qualität. Ein anhaltender Applaus war der Lohn für die umfangreiche Probenarbeit.
Dennis Bauer als gewandter Reiseführer
Nach der Pause lud Dennis Bauer als gewandter Reiseführer auf dem Gebiet der Blasmusik zu einer Reise durch verschiedene Welten ein. Und er versprach nicht zu viel. Mit der „Alvamar Overture“ eröffnete die Musikkapelle unter der Leitung von Gabor Fehervari ihr Programm, das zu einer klangvollen Reise in die Welt der Musicals und Filmmelodien wurde.
Mit dem Schicksal der Götter befasste sich „Fate Of The Gods“, und so tauchten die Musiker ein in das Reich der nordischen Mythologie – dementsprechend erklang dieses Stück, bei dem alle Register gezogen wurden. Die Reise ging weiter auf die Kanareninsel Lanzarote. In diesem Stück wurde das Feuer deutlich, die Hitze der Vulkane wurde in den leidenschaftlichen Rhythmen spürbar, untermalt vom Saxofon-Solo, gespielt von Daniela Mayer.
Ausschnitte aus dem Musical „Tanz der Vampire“
Zum Glanzpunkt des Konzertes wurden die Ausschnitte aus dem Musical „Tanz der Vampire“. In Hochform begleitete das Orchester die beiden studierten Sänger Patricia Nell und Timo Pfeffer. Dieses Gesangsduo verzauberte mit seinen brillanten Stimmen die Zuhörer im Saal. Es war reiner Hörgenuss und Augenweide zugleich, mit welcher Leidenschaft Patricia Nell und Timo Pfeffer in ihren Rollen aufgingen. Untermalt wurden die Melodien mit dem lupenreinen Horn-Solo, gespielt von Annika Gläser.
Mit „Nineteen-Fifty-Eight“ von Kurt Gäble verabschiedeten sich die Musiker von der Bühne. Als Zugabe gab es den „Radetzky-Marsch“.