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Dauchingen "Pitt‘s Todeswand" im Anmarsch

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Steilwandfahrer Jagath Perera zeigt bald in Dauchingen sein können. Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder Bote

Dauchingen. Die Motorradshow "Pitt’s Todeswand" gastiert am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Juli, in Dauchingen. Steilwandfahrer Jagath Perera und sein Artistenteam zeigen in einem sechs Meter hohen Holzkessel waghalsige Kunststücke auf seltenen Oldtimern, darunter eine 90 Jahre alte Indian Scout. Freihändig oder mit Füßen überm Lenkrad und mit bis zu 70 Stundenkilometern drehen die Artisten ihre Runden in dem vibrierenden Motodrom.

Die Vorstellungen in "Pitt’s Todeswand" dauern bis zu einer Stunde. Sie Show kostet sieben Euro, Kinder bis zehn Jahre haben freien Eintritt. Tickets können im Vorverkauf per E-Mail an volker.sichler@hollisters.de bestellt werden. Die Veranstaltung gehört zum Jubiläumsprogramm der Dauchinger Motorradmanufaktur Hollister’s MotorCycles. Das Unternehmen feiert am Wochenende, 7. und 8. Juli, ihr 30-jähriges Bestehen.

Gründer und Hollister’s-Chef Volker Sichler veranstaltet ein Fest für Motorradfreunde und Familien aus der Region. Der Event findet an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr auf dem Hollister’s-Gelände an der Schwenninger Straße in Dauchingen statt und ist öffentlich. Sichler rechnet mit bis zu 5000 Besuchern. Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Neben "Pitt’s Todeswand" beteiligen sich rund 20 Aussteller an der Veranstaltung, darunter ein Tattoo-Studio, Hersteller von Fahrzeug- und Motorrad-Zubehör, Lack-Designer und ein Barbecue-Spezialist. Zu sehen sind veredelte Motorräder der Marken Indian, Victory und Bramos sowie Custombikes, Oldtimer und muskulöse US-Boliden. Der Eintritt zu allen weiteren Programmangeboten ist frei.

Der Veranstalter Hollister’s spendet zehn Prozent des Erlöses aus den Ticketverkäufen für Pitt’s Todeswand für einen guten Zweck. Die gemeinnützige Kölner Hilfsorganisation "wünschdirwas" erfüllt mit dem Geld die Herzenswünsche schwerkranker Kinder und ihrer Familien, heißt es in einer Pressemitteilung.

Pitt’s Todeswand nennt sich der legendäre Holzkessel nach seinem Gründer Peter "Pitt" Löffelhardt. Im Jahr 1932 vollführte er auf dem Münchner Oktoberfest erstmals seine waghalsigen Stunts. Auf zahlreichen Volksfesten stehen die Menschen Schlange, um diesen filmreifen Nervenkitzel hautnah zu erleben.

Gleich zwei Weltrekorde entstanden in Deutschlands derzeit größter und ältester Motorradartistik-Show. Hugo Dabbert, ebenfalls eine Legende unter den Steilwandfahrern, drehte am 17. Juli 1979 in Göttingen 4576 Runden am Stück. Er fuhr drei Stunden, 33 Minuten und 35 Sekunden ohne Pause. Das waren rund 1435 Kilometer. Am 14. August 1980 setzte er eins drauf. In Rüsselsheim blieb Dabbert sechs Stunden, sieben Minuten in der Wand. Das entsprach 9142 Runden.

Dabbert war es auch, der den heutigen Superstar der Steilwandfahrer in Sri Lanka entdeckte und vor zwanzig Jahren nach Deutschland holte: den damaligen Motocross-Rennfahrer Jagath Perera. Hugo Dabbert bildete den heute 46-jährigen Perera zum Steilwandfahrer aus. Schon am dritten Tag seines Engagements landete der Neuling im Krankenhaus – mit einem Nasenbeinbruch und einer Gehirnerschütterung.

Nach einigen Zwangspausen startete "Pitt’s Todeswand" im Jahr 2004 in eine neue Ära. Familie Wissinger und Jagath Perera restaurierten den Holzkessel, der seither wieder zu den Attraktionen des Münchner Oktoberfestes zählt. Selten treten Perera und sein Team an anderen Orten auf. "Deshalb werten wir es als einen großen Erfolg und eine Ehre für uns, wenn ›Pitt’s Todeswand‹ zum Hollister’s-Event nach Dauchingen kommt", sagt Gründer und Chef Volker Sichler mit Stolz. Es wird für lange Zeit die einzige Station der Todeswand in der Region sein.

Weitere Informationen: www.30jahre-hollisters.de

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