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Dauchingen Glasfaser-Leerrohre gleich mitverlegen

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Der erste Bauabschnitt der Sanierung der Wilhelm-Feder-Straße kommt planmäßig voran und soll Ende Juli fertiggestellt sein. Foto: Preuß Foto: Schwarzwälder Bote

Die Bauarbeiten in der Wilhelm-Feder-Straße schreiten planmäßig voran. In der Kalenderwoche 30, also bis zum 24. Juli, soll der erste Bauabschnitt fertiggestellt sein.

Dauchingen. Derweil wirbt die Verwaltung dafür, dass die Anlieger möglichst auch die Hausanschlüsse modernisieren und insbesondere Glasfaser-Leerrohre legen lassen.

Wegen der Corona-Pandemie hatte der Start der umfassenden Sanierung verschoben werden müssen. Das ist insofern problematisch, als auch die beiden weiteren Bauabschnitte noch im laufenden Jahr erfolgen sollen, um 2021 die Kehrbühlstraße anzugehen. Schreibt man die Verschiebung fort, würden die Arbeiten bis Ende November oder gar den Dezember reichen, womit man stark auf eine milde Witterung angewiesen wäre.

Immerhin hat es bislang keine unerwarteten Schwierigkeiten gegeben: "Wir haben gestern einen neuen Bauzeitenplan bekommen, der vorsieht, dass in der Kalenderwoche 30 der erste Bauabschnitt, der bis auf Höhe des Wilhelm-Feder-Hauses geht, abgeschlossen sein soll. Sollte dies erreicht werden, entsteht keine zeitliche Verzögerung, wir konnten jedoch auch den coronabedingt späteren Start nicht aufholen", teilte Hauptamtsleiter Andreas Krebs auf Anfrage mit.

Unterdessen hofft die Verwaltung, dass möglichst viele Anlieger die Gelegenheit wahrnehmen, neue Anschlüsse für Wasser, Strom, Gas und Glasfaser zu legen. "Wir haben den Grundstücksbesitzern attraktive Angebote für die Hausanschlüsse unterbreitet", berichtet Krebs. Die aufgerufenen Preise seien deutlich günstiger, als wenn jeder zu einem späteren Zeitpunkt separat eigene Hausanschlüsse legen sollte. Insbesondere sei es wichtig, die Wasseranschlüsse zu erneuern und Leerrohr für Glasfaser zu legen, wenn nun die Straße offen sei. "Die öffentliche Wasserversorgungsleitung ist nur die halbe Miete, um den Wasserverbrauch zu reduzieren und um aufwendige Lecksuchen künftig zu verhindern", betont Krebs. Gerade an den Abzweigungen und den Hausanschlüssen ist es in der Vergangenheit immer wieder zu teuren Rohrbrüchen gekommen.

Die Versorgung der Gemeinde mit Glasfaserleitungen über den Zweckverband, deren Gesellschafter der Landkreis und alle Gemeinden im Kreis sind, zählt zu den wichtigsten Zukunftsprojekten. Dies gelingt umso besser, je mehr Bürger sich für dieses lokale Projekt mit lokaler Wertschöpfung entscheiden. Neben der Versorgung mit bislang in Dauchingen nicht erreichbarer Bandbreite verringert sich auch der Kostenanteil der Gemeinde beim Glasfaserausbau durch jeden zusätzlichen Kunden. Deshalb bittet die Gemeinde die Anlieger, möglichst Glasfaser-Leerrohre legen zu lassen, um bei Verfügbarkeit dann kostengünstig die eigentliche Installation ohne weitere Erd- oder Durchbrucharbeiten durchführen zu können. Sollte der aktuell laufende Förderantrag zusammen mit dem Zweckverband positiv beschieden werden, könnte bereits 2021 oder 2022 Glasfaser in der Wilhelm-Feder-Straße verfügbar sein.

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