Wer zieht in das Seelbacher Rathaus ein? Diese Frage soll am 3. Dezember geklärt werden. Foto: Kiryakova

Der Gemeinderat hat den Terminvorschlag der Verwaltung bestätigt. Im Wahlgesetz gibt es einige Neuerungen.

Der Gemeinderat hat den Termin für die Wahl eines neuen Rathauschefs bestätigt. Wie bereits berichtet, tritt Bürgermeister Thomas Schäfer nach 16 Jahren nicht wieder an. Ein erster Wahlgang ist jetzt für Sonntag, 3. Dezember, vorgesehen. Sollte kein Bewerber die im ersten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit erhalten, gibt es – das ist neu im Wahlgesetz des Landes – eine Stichwahl.

Die zwei Bewerber mit den meisten Stimmen stehen am zweiten geplanten Wahltermin, Sonntag, 17. Dezember, auf dem Stimmzettel. Die Kandidaten, die im ersten Wahlgang angetreten sind, müssen – sofern sie in die Stichwahl kommen – erneut antreten. Der zweite Unterschied zu den Wahlen vor der Änderung des Kommunalwahlgesetzes: Zum zweiten Wahlgang dürften keine neuen Bewerber mehr antreten. Das erklärte Hauptamtsleiterin Amelie Rosewich.

Thomas Schäfer fungiert bei der Wahl als Vorsitzender des Wahlausschusses und nicht mehr als Kandidat. Foto: Gemeinde

Die öffentliche Kandidatenvorstellung soll auf jeden Fall vor den Katharinenmarkt gelegt werden. Die Verwaltung hat dafür Freitag, 17. November, vorgeschlagen. Der Termin wird aber erst durch den am Montag bestätigten Wahlausschuss festgelegt. Daniel Beck (SPD) hatte Bedenken, dass der Termin zu nah an den Vorbereitungen des Katharinenmarkts liegen würde. Dem stimmte der Rat zu.

Vorsitzender des Wahlausschusses ist Thomas Schäfer als Bürgermeister. Jürgen Deusch (Freie Bürgerliste) würde Schäfer im Falle der Verhinderung vertreten. Beisitzer sind Josef Schwörer (CDU) und Wolfgang Himmelsbach (SPD). Alfred Himmelsbach (CDU) und Markus Himmelsbach (FBL) wurden hier als Stellvertreter gewählt. Rosewich wird als Schriftleiterin amtieren. Ihr Stellvertreter wäre Kämmerer Wolfgang Mech.

Die Amtszeit von Schäfer endet am 17. Februar 2024. Schäfer schlug vor, dass der Passus: „Der derzeitige Stelleninhaber bewirbt sich nicht wieder“ in der Anzeige zur Stellenausschreibung stehen soll. Das könne für eine höhere Anzahl an Bewerbern sorgen.