800 Besucher campen im Stöcklewald – zur Unterhaltung gibt es reichlich Punk und Techno, aber auch kritische Themen. Foto: Fabian Mondl

1200 Besucher waren erwartet – wie lief das AMS Camp im Stöcklewald in Furtwangen? Die Organisatoren zeigen sich zufrieden.

Furtwangen - Zwischen Punk, Techno und Kapitalismus-Kritik bewegte sich das "Action-, Mond- und Sternecamp" im Stöcklewald. Auf knapp sechs Hektar wurde in vier Tagen getanzt und gefeiert – doch vor allem auch diskutiert und weitergebildet. Ein üppiges Rahmenprogramm war geboten: Über 20 Workshops wurden von den Organisatoren auf die Beine gestellt, der Klimawandel, Kryptowährungen und Geschlechtergerechtigkeit waren mitunter ein Thema.

Rund 800 Besucher haben letztendlich ihren Weg zum Stöcklewald gefunden, wie Magdalena Kettig berichtet. Auch das ausgetüftelte Corona-Konzept habe seine Wirkung gezeigt und gut funktioniert. Das einzige, was nicht so wirklich mitspielen wollte, war das Wetter: "Auf dem Camping-Platz haben sich riesige Pfützen gebildet und kurzzeitig mussten die Besucher mit ihren Zelten in die Workshop-Zelte umziehen", erzählt Kettig.

Schichtplan war gut gefüllt

"Ich bin voll überwältigt wie gut alles funktioniert hat. Unser Schichtplan war rappelvoll, alle haben Hand in Hand zusammengearbeitet! Das war toll zu beobachten", sagt Kettig abschließend. Momentan sei die Gruppe noch mit Abbauen beschäftigt, im Oktober setzen sich die Organisatoren dann zusammen, um das Feedback auszuwerten und Erfahrungswerte für das nächste Jahr auszutauschen, wenn es wieder heißt: Action unter Mond und Sternen. Und das in einem Camp.