Die spannende und fantastische Play-off-Viertelfinalserie der Wild Wings gegen Straubing: Im siebten und entscheidenden Spiel verlieren die Schwenninger knapp am Pulvertum mit 2:3. Foto: Eibner/Harry Schindler Foto:  

Das Sportjahr 2024 im Schwarzwald-Baar-Kreis hat wieder sehr viel zu bieten. Allein der Radsport sieht drei Höhepunkte, die Wild Wings und der FC 08 Villingen begeistern. Skicrosserin Daniela Maier feiert ein traumhaftes Comeback.

Die Wild Wings im Play-off-Viertelfinale, zwei historische Aufstiege des FC 08 Villingen, die Deutschland-Tour in der Doppelstadt, die großen Erfolge der Ehrle-Geschwister und vieles mehr – sehr vielfältig und vollgepackt mit Höhepunkten ist wieder das Sportjahr 2024 im Schwarzwald-Baar-Kreis.

 

Neun Doppelstadt-Triumphe und der EM-Champion Spanien

Eine Rekordmarke: Allein neun Meisterschaften und Aufstiege – darunter ist dreimal der FC 08 Villingen vertreten – feiern die Fußball-Teams aus Villingen-Schwenningen. Bemerkenswert: Neben dem Regionalliga-Aufstieg des FC 08 schafft auch die U21 den Sprung nach oben – in die Oberliga.

Der BSV Schwenningen kehrt nach vielen Jahren in die württembergische Landesliga zurück.

Weitere Höhepunkte: Ausgerechnet Fußball-Europameister Spanien wohnt und trainiert vier Wochen lang im Öschberghof und beim SV Aasen.

Auch der Deutsche Meister Bayer Leverkusen schlägt im Sommer – begleitet von vielen Fans – sein Sommertrainingslager auf der Baar auf.

Erst die Oberliga-Meisterschaft, dann der Auftritt Mitte August im DFB-Pokal gegen den 1. FC Heidenheim (0:4 nach guter Leistung) – der FC 08 Villingen sorgt für Aufsehen. Doch nun droht der Abstieg aus der Regionalliga Südwest. Foto: Marc Eich

Freude und Enttäuschung bei den Volleyballern

Mit einem erneuten Kraftakt schaffen die Volleyballerinnen des TV Villingen den Klassenerhalt in der Dritten Liga. Diesen packen jedoch knapp die Herren der TG Schwenningen nicht und müssen zurück in die Regionalliga.

St. Georgener Überlebenskampf

Die Handballer des TV St. Georgen bejubeln im Frühjahr den Klassenerhalt in der Landesliga. Aber der Kampf ums sportliche Überleben setzt sich in der neuen Saison bei den Bergstädtern fort.

Biathletin Janina Hettich-Walz (SC Schönwald) bringt von der WM in Nové Město Silber im Einzel und Bronze mit der Frauenstaffel mit. Nun erwartet sie ein Baby. /Hendrik Schmidt

Das neue Radsport-Mekka

Der Schwarzwald-Baar-Kreis wird, dank auch der Organisationsprofis um die Familie Sauser, zum deutschen Radsport-Mekka.

In diesem Jahr jagt ein Highlight das andere. Bad Dürrheim ist im Juni zum zweiten Mal hintereinander Gastgeber der Straßen-DM. Über 10 000 Zuschauer verfolgen am 24. August die letzten Kilometer der Königsetappe bei der Deutschland-Tour, die in Villingen-Schwenningen Halt macht. Ungebrochen ist die Popularität des Riderman auf der Baar.

Was für ein Comeback: Skicrosserin Daniela Maier (SC Urach) kehrt nach einem Riss des Syndesmosebandes (Januar) im Dezember gleich mit einem Podestplatz beim Weltcup-Auftakt in Val Thorens (Frankreich) zurück. Danach folgt kurz vor Weihnachten der Hammer: Doppelsieg in Innichen (Italien). Foto: Alice Russolo

Jana Fischer

Snowboardcrosserin Jana Fischer träumt weiter von einem Podestplatz beim Weltcup. In der Gesamtwertung des vergangenen Winters wird die Bräunlingerin Elfte.

Der Nordische Kombinierer Fabian „Rio“ Rießle (SZ Breitnau) beendet Ende Januar 2024 seine große Karriere bei seinem Heim-Weltcup in Schonach. Foto: Eibner/Bürke

Ein Villinger Geschwisterpaar trumpft auf

Das Leichtathletik-Jahr im Schwarzwald-Baar-Kreis wird vor allem geprägt von einem fantastischen Villinger Geschwisterpaar: Julia und Lukas Ehrle. Ob Berglauf, Cross-Wettbewerb oder auf der Bahn – wo in den Siegerlisten ganz oben ist, da rangieren sich die Ehrles ein. Nur ein paar Auszüge: Julia Ehrle holt Gold bei der U20 Berg- und Trail-EM in Frankreich – hier gewinnt Bruder Lukas bei den Herren erstmals Silber und Bronze.

Nach vielen Jahren in der ProA und der ProB steigen die Black Forest Panthers in die Basketball-Regionalliga ab. In dieser ist der Neuanfang schwer. Die großen Basketball-Zeiten in der Schwenninger Deutenberghalle scheinen erst einmal vorbei zu sein. Foto: Roger Müller

Über 3000 Meter auf der Bahn jubelt seine Schwester über EM-Gold bei der U18.

Comeback im Schlosspark

Nach Jahren der Pandemie, der Kurzprogramme und Organisationskrisen meldet sich im September das CHI Donaueschingen mit neuen Chefs und frischem Konzept eindrucksvoll zurück. Im nächsten Jahr werden auch wieder die großen Vierspänner durch den Fürstlichen Park rollen.