CNC-Feinwerktechnik Schweizer GmbH & Co. KG ist in Schieflage. Ein Insolvenzverwalter wurde bestellt.
Das Unternehmen CNC-Feinwerktechnik Schweizer GmbH & Co. KG ist zahlungsunfähig. Das Amtsgericht Rottweil hat das Insolvenzverfahren eröffnet. 1994 wurde das Familienunternehmen mit Sitz an der Weiherhalden in Tennenbronn gegründet.
CNC-Feinwerktechnik Schweizer ist als Zulieferer und Dienstleister für Frästeile tätig und beliefert Unternehmen aus den Bereichen Lasertechnik, Sondermaschinenbau, Medizintechnik und Automotive. „Die gesamtwirtschaftlichen Veränderungen haben seit der Corona-Pandemie zu einem massiven Preiskampf geführt und strukturelle Anpassungen erforderlich gemacht. Diese konnten bislang nicht in dem notwendigen Umfang umgesetzt werden, sodass es schließlich zu Zahlungsrückständen und dem Insolvenzantrag kam“, erläutert Steffen Hattler von der Kanzlei Hirt und Teufel in Rottweil auf Anfrage.
Der Rechtsanwalt wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Sämtliche Angestellten seien im Verlauf des vergangenen Jahres bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden. „Der operative Geschäftsbetrieb wird derzeit von den Gesellschaftern aufrechterhalten.“ Laut Internetseite des Unternehmens sind dies Alexander und Stefan Schweizer.
Investoren?
Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist derzeit noch offen. Hattler erklärt: „Der Geschäftsbetrieb wird aktuell mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters fortgeführt. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren haben bereits stattgefunden.“