Drei Mal in Serie hat A-Ligist SG Altheim-Grünmettstetten zuletzt gewonnen. Trainer Andreas Hug ist folglich zufrieden. Wir haben mit ihm gesprochen.
Wirft man einen Blick auf die Rückrundentabelle der Kreisliga A3 ergibt sich ein spannendes Bild: Auf den Plätzen zwei und drei stehen mit dem SV Gündringen und der SG Altheim-Grünmettstetten zwei Teams, die nach der Vorrunde noch auf einem Abstiegsplatz standen. Während beim SVG Markus Bradtke im Winter übernommen hatte, war es bei der SGAG Andreas Hug.
Dieser erklärt gegenüber unserer Redaktion: „Ich bin sehr zufrieden wie es gerade läuft.“ Das 2:1 in Nordstetten am Sonntag war der dritte Sieg in Serie. Jonathan Faßnacht wurde mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten zum Matchwinner. Hug lobt auch die Defensivarbeit seiner Mannschaft. Klingelte es in der Vorrunde im Schnitt noch über drei Mal pro Spiel im eigenen Kasten, steht man nach der Winterpause bei fünf Gegentreffern in fünf Spielen.
Bittere Pleite in Gündringen
Man könnte also meinen, dass es unter Hug bisher wie am Schnürchen läuft. Doch auch unter dem erfahrenen Coach – der in der Vergangenheit Salzstetten und Ahldorf/Mühlen in die Landesliga führte – gab es bereits bittere Momente. Der späte 1:1-Ausgleichstreffer der Haiterbacher bei seinem Pflichtspieldebüt war noch eher zu verschmerzen, die 1:2-Niederlage in Gündringen hingegen sehr ärgerlich.
Hug hebt aber explizit die Reaktion seiner Mannschaft hervor: „Nach dem Spiel war die Stimmung schon total am Boden. Die Mannschaft hat sich aber richtig stark aufgerappelt, gut trainiert und sich nun belohnt. Gegen Horb hatten wir noch ein wenig Spielglück, die jüngsten beiden Siege waren recht souverän.“
50:50-Spiele
Der Charakter in der Mannschaft stimmt also, hier gab es auch unter Vorgänger Kevin Haase wenig Grund zur Beschwerde. Zu viele Gegentore, gepaart mit einer selbst nicht optimalen Chancenverwertung sorgten aber für zu viele Niederlagen – auch in engen Spielen. „Ich habe ja gehört, dass auch einige Spiele unglücklich verloren wurden. In dieser Liga sind viele Spiele 50:50 und es kommt auf Kleinigkeiten oder den größeren Willen an“, so Hug.
Fast immer daheim
Diesem ist sehr wohl bewusst, dass man trotz des Zwischenhochs noch voll im Abstiegskampf ist. Ein Faustpfand im Saisonendspurt könnte sein, dass von sechs Partien noch fünf auf heimischem Platz stattfinden. In den nächsten Wochen hat man Oberschwandorf, Rexingen/Dettingen/Betra und Empfingen II zu Gast.
Hug betont: „Wir wollen es so lange wie möglich selbst in der Hand haben und weiter punkten. Wenn man sich am Ende auf ein anderes Team verlassen muss, ist es immer schwierig.“ Der Abstiegskampf, so viel ist sicher, wird spannend bleiben.