Schulgebäude wurden Ziel von Einbrechern. (Symbolfoto) Foto: ©bluedesign – stock.adobe.com

Vermehrt wurde zuletzt in Schulgebäude in der Region eingebrochen. Ob die Taten zusammenhängen, worauf Schüler und Lehrer achten sollte, um es Einbrechern möglichst schwer zu machen – die Polizei klärt auf.

Einbrecher agieren in der Regel im Verborgenen, um möglichst unentdeckt zu bleiben. Trotzdem hat die Polizei in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt Einbrüche in Schulgebäude im gesamten Zollernalbkreis und auch darüber hinaus vermeldet.

 

Erst vor knapp einem Monat kam es in einer Schule in Rosenfeld zu einem Einbruch. Der Täter war nach ersten Vermutungen der Polizei über ein offenes Fenster in den Computerraum gelangt und hatte dort eine Tastatur und einen Drucker beschädigt, einen Schrank sowie eine Tafel beschmiert und die dazu verwendeten Stifte gestohlen.

Kurz zuvor hatte sich eine ähnliche Tat in Meßstetten ereignet. Wie später auch in Rosenfeld, brach der bislang weiterhin unbekannte Täter über das Wochenende in das Schulgebäude ein. Auch hier gelang dies nach Angaben der Polizei durch ein Fenster. Der Einbrecher landete im Lehrerzimmer. Dort suchte er nach Stehlenswertem und entwendete aus einer Kasse Bargeld.

Geringe Ausbeute

Einen weiteren Einbruch hatte es zuvor auch Mitte November des vergangenen Jahres in Balingen gegeben. Im Stadtteil Dürrwangen war der Einbrecher, ebenfalls am Wochenende, in das Schulgebäude gelangt und hatte sich dann gewaltsam Zutritt zu dem Verkaufsstand im Eingangsbereich verschafft.

Laut Polizei dürfte er dabei auf einen kleineren Wechselgeldbetrag gestoßen sein, den er mitgehen ließ. Mit seiner Beute hatte er er sich anschließend unerkannt aus dem Staub gemacht.

Polizei: Ermittlungen zu Einbrüchen laufen

Diese Vorkommnisse seien aber zunächst nichts Außergewöhnliches, heißt es seitens der Polizei. „Wiederholte Einbrüche in gleichartige Objekte in verschiedenen Kommunen oder auch ganz lokale Häufungen, die wellenartig auftreten, stellen wir – egal ob es sich dabei um Schulen, bestimmte Geschäfte oder Wohnhäuser handelt – immer wieder fest“, berichtet eine Pressesprecherin.

Ob es sich bei den Einbrüchen um denselben Täter handelt, werde derzeit von den zuständigen Kollegen noch geprüft. Bislang gehe man aber nicht davon aus.

Die Beute: häufig Bargeld

Auffällig sei aber ein anderer Aspekt dieser Einbrüche: „In der Regel haben es Einbrecher auf Bargeld oder anderweitig leicht verwertbare Beute abgesehen. Immer wieder stellen die Kollegen bei Einbrüchen in Schulen jedoch fest, dass diese auch mit Vandalismus einhergehen“, so die Sprecherin. „Oft übersteigt der zurückgelassene Sachschaden den Wert der Beute um ein Vielfaches.“

Tipps für die Sicherheit

Damit Einbrecher sich möglichst schwer tun, gibt es einige Dinge, die Schüler und Lehrer beim Verlassen des Schulgebäudes beachten können. Sämtliche Fenster und Türen sollten laut Polizei abgeschlossen werden – auch bei kurzer Abwesenheit.

Insbesondere bei Fenstern gilt außerdem: Gekippte Fenster sind offene Fenster. Wenn vorhanden sollte beim Verlassen des Gebäudes außerdem unbedingt die Alarmanlage aktiviert werden.

Für den Fall, dass ein Einbrecher sich dennoch Zugang zum Gebäude verschafft, sollte man kein Geld oder sonstige Wertsachen in den Klassenzimmern zurückgelassen haben. Wenn das nicht zu verhindern ist, sollten diese nicht offen sichtbar gelagert werden.

Schlüssel verloren? Bei der Polizei melden

Wer einen Schlüssel zum Schulgebäude verloren hat, sollte das der Polizei melden. Allgemein sollte außerdem auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umkreis oder auf dem Gelände geachtet werden und bei verdächtigen Beobachtungen umgehend die Polizei verständigt werden.

Weitere Informationen und Tipps unter www.k-einbruch.de/.