Zwei Steinmetz-Generationen: Michael (rechts) und Sohn Mathias Roth von der Natursteine Buntsandsteinwerk GmbH Foto: Riesterer

Der Diebstahl des Grabsteins eines Urnengrabes in Hardt erregt – vor allem im Internet und den Sozialen Medien – die Gemüter. Was sagen die Polizei und ein Steinmetz zu dem skurrilen Fall?

Hardt/Schramberg-Sulgen - Die Meinung über den oder die Unbekannten Grabstein-Entwender ist zumindest im Internet recht eindeutig: "Nicht zu fassen, was Menschen dazu bewegt, so was zu machen", meint eine Facebook-Nutzerin unter der Berichterstattung unserer Redaktion zur Tat auf dem Hardter Friedhof. Andere sagen: "Unfassbar. Da fehlen einem die Worte" oder "Eine Respektlosigkeit der Familie und dem Toten gegenüber". Eher die Ausnahme sind diejenigen, die versuchen, den Diebstahl zumindest nachzuvollziehen – "Vielleicht gibt es Menschen, die sich einen Grabstein nicht mehr leisten können, wird ja auch nicht günstiger" – oder ihn in die Ecke der geschmacklosen Streiche zu schieben: "Der taucht vermutlich irgendwo im Wald wieder auf."

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