Der dritte Antikmarkt in Wolfach am vergangenen Wochenende war zwar gut organisiert, doch die Resonanz blieb wegen der Hitze mau. Ein Lichtblick war für die Veranstalter das Konzert der Max Band am Samstagabend.
Eine durchwachsene Bilanz zogen knapp 40 Aussteller beim dritten Antikmarkt im Schlosshof und auf der gesperrten Hauptstraße.
Bis jeweils zur Mittagszeit spendeten die Schlossmauern noch halbwegs Schatten. Wer Glück und einen Stand nahe beim Schlosstor ergattert hatte, kam zumindest ein wenig in den Genuss eines kühlenden Luftzugs.
Ein Händler, der anonym bleiben wollte, berichtete davon, dass er Stammgast beim Antikmarkt sei und die Organisation auch im dritten Durchgang wieder perfekt war. Der Umsatz lasse wegen der Hitze aber zu wünschen übrig. An den Ständen waren zahlreiche Schätze von edlen historischen Reitstiefeln und -uniformen, altem Spielzeug und historische Küchengeräten wie einen Bohnenschneider zu bestaunen. Antiker Schmuck, antiquarische Bücher und antikes Spielzeug wie Puppen und schöne alte Teddybären, die augenscheinlich schon sehr geliebt wurden, wurden angeboten. Die Besucher konnten in alte Zeiten eintauchen.
Das gelang besonders auch im schattigen Hof des Finanzamts bei einer Ausstellung historischer Kaffeeservices. Doch diese sorgte auch für kurzzeitige Missverständnisse. Denn wen es nach Kaffee und Kuchen gelüstete, der fand diese gegenüber im Schlosshof. Dort bewirtete die Siedlergemeinschaft mit einem üppigen Angebot.
Dazu gab es Flammkuchen an einem Stand vom Kaiserstuhl und auch ein Stand mit Weinen lockte zum Verweilen im Schatten. So ließ es sich im Schloßhof sehr gut im Schatten der alten Eiche aushalten.
Fazit der Veranstalter
Die Hitze hatte an beiden Tagen für nur schwachen Publikumsverkehr gesorgt. Als einen kleinen Lichtblick für den veranstaltenden Wolfacher Verein „Kultur im Schloss“ bezeichnete Vorsitzender Christian Oberfell den lauen Samstagabend mit dem Konzert der „Max Band“. Der musste im vergangenen Jahr nämlich wegen Regens verlegt werden. So hatte das Wetter auch seine gute Seiten.