Die„Deutzler“ haben an der Grundschule Egringen ein Bäumchen gepflanzt, Rektorin Stefanie Kapfer dankt. Foto: Grundschule Egringen

Vier Männer sammeln jährlich Christbäume ein. Der Erlös der Aktion kommt regelmäßig sozialen Einrichtungen der Gemeinde zugute.

Im Schulhof der Grundschule Egringen konnte dieser Tage ein neuer Baum eingepflanzt werden. Er ist ein Geschenk der vier „Deutzler“, die sich monatlich treffen und jedes Jahr im Januar eine Sammelaktion für Weihnachtsbäume organisieren.

 

Der Erlös dieser Aktion, die bereits seit mehreren Jahren in der Gemeinde Egringen stattfindet, fließt in eine soziale Einrichtung der Gemeinde. Die offizielle Übergabe wurde von der Schulleiterin Stefanie Kapfer begleitet.

Seit vielen Jahren sammeln die vier Männer jährlich überschüssige Weihnachtsbäume, die von privaten Haushalten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen abgegeben werden. Der Erlös kommt jedes Mal an einer lokalen soziale Einrichtung zugute.

Die monatlichen Treffen der „Deutzler“ dienten nicht nur der Organisation der Sammelaktion, sondern auch dem Austausch über weitere Projekte. Sie wollen mit kleinen Aktionen große Wirkung erzielen, heißt es. Der Baum für die Schule sei dabei ein Symbol: er wächst, spendet Schatten und erinnert die Kinder täglich an das Prinzip des Teilen.

Der Baum, der nun auf dem Schulhof steht, wurde vom Werkhof der Gemeinde Efringen-Kirchen geliefert und fachgerecht vorbereitet, um den Ansprüchen einer städtischen Grünfläche gerecht zu werden.

„Ein lebendiges Geschenk“

„Ein Baum ist ein lebendiges Geschenk, das nicht nur heute, sondern auch in vielen kommenden Jahren Freude bereitet“, wird Rektorin Stefanie Kapfer in der Mitteilung zitiert.Die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal zeigten sich begeistert.

Die Schulgemeinschaft dankt den „Deutzlern“ ausdrücklich für die Spende, heißt es weiter. Es wird betont, dass der Baum nicht nur das schulische Umfeld verschönert, sondern auch ein starkes Zeichen für Zivilcourage und Nachbarschaftshilfe setze. Der neu gepflanzte Baum stehe nun als lebendiges Symbol für die enge Verknüpfung von lokaler Wirtschaft, gemeinnütziger Initiative und schulischer Bildung.