Hamid Sadeghi bei der Arbeit: analoge Fotos und Filme entwickeln, digitalisieren, bearbeiten. Auch das Foto von ihm wurde mit Analogtechnik aufgenommen. Foto: Kyrill Ahlvers/Silbersalz

Im Sommer 2019 berichteten wir darüber, dass es für die Stuttgarter Firma Silbersalz unmöglich ist, einen jungen Mann aus Teheran einzustellen. Warum es nun doch geklappt hat – und wie sein Fall die Verhandlungen zum neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz beeinflusst hat.

Stuttgart - Vor zwei Jahren hatte Hamid Sadeghi die Hoffnung fast aufgegeben, dass er einmal tatsächlich hier sitzen würde. An diesem Holztisch mit dem Laptop vor sich, in diesem grau gestrichenen Hinterhofgebäude in Stuttgart-Bad Cannstatt. Dass er hier einmal genau das tun würde, was er tun will: analog fotografieren und Filme drehen, sie entwickeln, bearbeiten, digitalisieren. Hier unter den anderen Filmverrückten der Produktionsfirma Silbersalz, in deren Team er sich mit Shirt, Jeans und Sneakern – was hier so eine Art Berufskleidung zu sein scheint – einfügt, als wäre er nie woanders gewesen.

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