Zahlreiche Helfer, Akteure, Unterstützer sowie Sponsoren kamen zusammen, um auf „800 Jahre Dörlinbach“ zurückzublicken.
Bürgermeister Matthias Litterst begrüßte die Gäste in der Festhalle – und ließ das ereignisreiche Festjahr Revue passieren, von Wanderungen und Konzerten über die Kunstausstellung und den Historischen Ziegelbrand, den „offenen Höfen“ bis zum Schauspiel „Gerichtstag auf dem Freihof“. Litterst zählte jede einzelne der verschiedenen Jubiläumsveranstaltungen auf und hob deren Bedeutung hervor.
Besonders lobte er die Beteiligung der Jugend, denn die Projekte der Trachtenbotschafter sowie das kreative Graffitiprojekt hätten gezeigt, wie gut in Dörlinbach Tradition und Moderne zusammenpassen. Litterst teilte mit, dass die schönen Banner mit den Trachtenträgern an der Hauptstraße noch eine ganze Weile hängen bleiben werden.
„Wir haben ein Jahr voller Gemeinschaft, Zusammenhalt und Herzblut erlebt“, betonte der Bürgermeister. Schon beim ersten Vernetzungstreffen nach der Coronapandemie sei der besondere „Spirit“ spürbar gewesen, „etwas Großes anzupacken“. Und dieser Geist halte bis heute an. Seinen Dank richtete Litterst an die gesamte Einwohnerschaft: „Ihr habt ein Fest von den Dörlinbachern für die Dörlinbacher auf die Beine gestellt.“ Die Erwartungen seien dabei weit übertroffen worden. Langer Applaus folgte der Dankesrede des Bürgermeisters.
Gesanglicher Vortrag von Alois Göppert wird mit herzlichem Applaus belohnt
Großen Zuspruch fand erneut das breite Sortiment an Jubiläumsprodukten, das über das ganze Jahr hinweg angeboten worden war. Dazu zählten Jubiläumsnudeln, eine Jubiläumskollektion, Postkarten mit Trachtenträgern, ein Jahreskalender, frisches Bauernbrot und weitere Artikel.
Für heitere Stimmung sorgte der Überraschungsgast „de Hämme“ alias Helmut Dold, der mit seiner Trompete und unter anderem dem „Derlerbacher-Blues“ oder dem „Muggeseggili-Blues“ sowie humorvollen Gedichten und Reimen begeisterte. Unterstützt wurde er von seiner Ehefrau Diana Dold, die im amüsanten Beitrag „Leider sprech ich kein Badisch, aber bitte red’ weiter“ mitwirkte.
Heiko Wangler und Andrea Fehrenbacher von der Fest-GbR dankten dem Bürgermeister sowie seiner Sekretärin Manuela Ketterer und der Gemeinde und überreichten Geschenkkörbe. Der gesangliche Vortrag von Alois Göppert, der sein eigens gedichtetes Lied „Mi Heimatdorf – mi Derlerbach“ vortrug, wurde mit einem herzlichen Applaus belohnt. Für das leibliche Wohl war gesorgt, ein Caterer bot leckere warme Speisen an. Auch die Gemeinderäte halfen tatkräftig bei der Bewirtung und Organisation des Festes mit.
Viele Gäste nutzten nach den einzelnen Programmpunkten den Abend, um in Gesprächen das vielseitige Jubiläumsjahr noch einmal lebendig werden zu lassen. In geselliger Runde klang ein Festjahr aus, das die Dorfgemeinschaft spürbar gestärkt hat.
Noch zwei Events
Zwei Veranstaltungen sollen das Festprogramm noch abrunden. Dies ist zum einen „Neujahressingen“ kurz vor Mitternacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar, Treffpunkt ist die Dorfmitte. Am 6. Februar um 19 Uhr endet das Festjahr mit der Finissage, einer Kunstausstellung von Dörlinbacher Künstlern im Rathaus.