Eine Zeugin hat der Polizei in Freiburg ein auffälliges Auto gemeldet. Die Fahrerin soll Welpen an eine andere Person verkauft haben.
Eine aufmerksame Zeugin hat der Polizei am vergangenen Donnerstag kurz nach 20.30 Uhr verständigt. Sie habe ein verdächtiges Fahrzeug in der Straße „Am Gehöft“ im Nahbereich der dortigen Autobahnmeisterei in Freiburg-Hochdorf bemerkt.
Die Zeugin habe eine Frau dabei beobachtet, wie diese Hundewelpen an Insassen eines Fahrzeugs mit Schweizerischer Zulassung verkauft habe.
Als eine Streife der Polizei-Hundeführerstaffel vor Ort eintraf, haben sie eine 54 Jahre alte Tatverdächtige angetroffen und kontrolliert.
Welpen, Katze und Bargeld im Auto
Im Fahrzeug der Frau, welches in der Slowakei zugelassen war, haben die Polizisten fünf Welpen, darunter auch Kampfhunde-Rassen, eine junge Katze sowie Bargeld in niedriger vierstelliger Höhe gefunden.
Da sich einige Welpen in offensichtlich krankhaftem Zustand befanden, wurden die Tiere beschlagnahmt und bis zur Untersuchung durch das zuständige Veterinäramt von einem Fachbetrieb in ein nahe gelegenes Tierheim transportiert.
Frau muss Sicherheitsleistung zahlen
Gegen die 54-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Hundeverbringungs- und Hundeeinfuhrbeschränkungsgesetz eingeleitet.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg ordnete außerdem die Zahlung einer Sicherheitsleistung gegen die Tatverdächtige an.