Nur Olmpiasiegerin Sandra Näslund ist am Ende einen Tick schneller. Die aktuelle hervorragende Form von Daniela Maier verspricht in Richtung Olympia einiges.
Es sind ihre Tage beim Weltcup im schweizerischen Veysonnaz. Am Donnerstag war Skicrosserin Daniela Maier (SC Urach) Zeitschnellste in der zweiten Qualifikation gewesen. Beim ersten von zwei Weltcuprennen am Freitag raste die Schwarzwälderin im Finale auf den zweiten Platz hinter der Olympiasieger Sandra Näslund.
Dieses Finale wurde am Ende zu einem spannenden Zweikampf zwischen Maier und Näslund. Rund 100 Meter vor dem Ziel war die Furtwangerin mit der Schwedin fast gleichauf, doch Näslund setzte sich durch. Dritte wurde mit Abstand die Österreicherin Katrin Ofner vor Annouck Errard (Frankreich).
Für Daniela Maier war es der dritte Podestplatz in dieser Saison. Sie rückt in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor. Näslund feierte ihren 44. Weltcupsieg.
Im Viertel- und im Halbfinale hatte Daniela Maier ihre Heats jeweils mit Platz eins souverän abgeschlossen. Im Viertelfinale war überraschend die Schweizerin Fanny Smith bei ihrem „Heimspiel“ als Dritte schon ausgeschieden.
Bei den Herren war am Freitag Florian Wilmsmann bester Deutscher. Er hatte das kleine Finale gewonnen und wurde auf Platz fünf notiert.
Das zweite Weltcup-Rennen in Veysonnaz der Frauen läuft an diesem Samstag ab 14.24 Uhr in Veysonnaz. Danach steht für die Skicrosser der Countdown für die Olympischen Spiele im italienischen Livigno an. Daniela Maier wird sich ihren Feinschliff noch bei einem Trainingsblock holen. Am 20. Februar fährt die Furtwangerin dann um die olympischen Medaillen. Ihr Form ist jedenfalls zum richtigen Zeitpunkt nun top.