Snowboardcrosserin Jana Fischer aus Bräunlingen belegte auf der Reiteralm den guten achten Platz. Foto: Snowboard Germany

Gleicher Ort, unterschiedliche Gefühle. Während Snowboardcrosserin Jana Fischer (SC Löffingen) beim Weltcup auf der Reiteralm (Österreich) fast erstmals ein Finale erreichte, kam Skicrosserin Daniela Maier (SC Urach) in den Heats nicht so richtig in Schwung.

Mit Platz drei hatte Jana Fischer zunächst die beste Qualifikation ihrer Karriere auf der rund 1,2 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Steiermark hingelegt. Auch in den Heats überzeugte die Bräunlingerin, die sogar vom erstmaligen Sprung in das Finale der besten vier Snowboardcrosserinnen träumen durfte. Ein Sturz im Halbfinale verhinderte dies aber. Am Ende belegte die 22-Jährige den guten achten Platz. "Ich bin zufrieden. Allerdings habe ich mir nach Platz drei in der Quali noch ein bisschen mehr ausgerechnet. Im Halbfinale hatte ich kurz vor der Kurve vier eine Brettberührung, habe Speed verloren und bin zu kurz gesprungen. Dann habe ich über die Roller das Gleichgewicht verloren. Schade."

Den Sieg auf der Reiteralm holte sich die Britin Charlotte Bankes, die damit schon den Triumph im Gesamt-Weltcup sicher hat. Jana Fischer will nun beim Saisonfinale der Crosser am 20. März in Veysonnaz (Schweiz) noch einmal so richtig angreifen.

Daniela Maier scheitert im Viertelfinale

Skicrosserin Daniela Maier war nach dem ganzen Trubel über ihre aberkannte Olympia-Bronzemedaille früh gescheitert. Für die 25-Jährige war auf der Reiteralm nach sechs Steilkurven sowie neun großen und zehn kleinen Elementen im Viertelfinale Endstation. Maier fand sich schließlich auf Rang 13 wieder, im Gesamtweltcup belegt die Furtwangerin nun den siebten Platz. Olympiasiegerin Sandra Näslund (Schweden) war auch in Österreich eine Klasse für sich.

Noch keine Entscheidung über die Bronzemedaille

Der Internationale Ski-Verband FIS hatte den dritten Platz der Furtwangerin bei den Olympischen Spielen in China nach einem Einspruch des Schweizer Verbandes annulliert. Der Deutsche Skiverband legte dagegen juristische Mittel ein, eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen. Auch für die Skicrosserinnen geht die Weltcup-Saison am kommenden Wochenende in Veysonnaz zu Ende.