Abo auf das Podest: Daniela Maier hat in den letzten Weltcups des Winters viel vor. Foto: Imago/GEPA pictures

Daniela Maier kann auch Sportstudio. Die Skicross-Olympiasiegerin macht im ZDF nicht nur eine gute Figur, sondern die Schwarzwälderin zeigt, dass sie mit einem Fußball umgehen kann.

Die 30-jährige Sportlerin des Monats Februar in Deutschland klärte im Mainzer Fernsehstudio Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein über ihre Alpin-Anfänge vor dem Wechsel zum Skicross auf. Dazu gab sie Einblicke in ihre Rennvorbereitung oder blickte auf die Bedeutung des Olympiasiegs von Livigno.

 

„Es ist immer noch ein bisschen ungewöhnlich“, realisiert die Skicross-Goldgewinnerin den Erfolg für die Ewigkeit immer mehr.

Partys und Weltcups

Seit dem Olympiasieg hat sich für die Wintersportlerin des SC Urach vieles verändert. Viele Medientermine, aber auch Partys, darunter am 4. März die Feierlichkeiten zum 30. Geburtstag, folgten zwischen den erfolgreichen Weltcups. Zuletzt stand die Schwarzwälderin im österreichischen Montafon hinter Sandra Näslund als Zweite auf dem Podest.

Einen Tag vor ihrem Geburtstag war Maier in ihrer bayerischen Wahlheimat Marquartstein im Chiemgau bereits von Hunderten begeisterten Fans empfangen worden.

Einen Tag später stand die Geburtstags-Party an. „Wir haben zusammen auf einer kleinen Alm gefeiert: Eltern, Family, gute Freunde – es war der perfekte 30. Geburtstag“, berichtete Maier.

Am Samstag, 4. April, steht zudem in der Festhalle in Furtwangen ein großer Empfang auf dem Programm.

Das nächste Ziel

Doch zunächst kämpft Maier noch um den Gesamtweltcup, die große Kristallkugel. „Der Gesamtsieg steht schon auf einer großen Agenda von mir“, ist es ein großes Ziel von Daniela Maier, dass sie sich einmal die „beste Skicrosserin einer Saison nennen darf“. Der „sehr enge“ Zweikampf mit der „sehr starken“ Sandra Näslund macht der Schwarzwälderin „sehr viel Spaß“.

In den vier noch ausstehenden Rennen werde es aber sehr schwer, den Rückstand von 165 Punkten im kanadischen Craigleith (19. bis 22. März) und beim Weltcup-Finale im schwedischen Gällivare (27. bis 29. März) aufzuholen. „Ich werde aber attackieren.“

An der Torwand

Klar, dass bei einem Sportstudio-Besuch auch für Daniela Maier das Torwandschießen auf dem Programm stand. Dabei zeigte die Olympiasiegerin gegen einen Fan des VfB Stuttgart, dass sie auch mit dem Leder umgehen kann. Der letzte Schuss passte genau. Klar, dass die Skicrosserin den Treffer des Tages mit erhobenen Armen lautstark bejubelte. Da der VfB-Anhänger nicht traf, gewann die Schwarzwälderin auch das Duell an der Torwand.

Ab in den Flieger

Nach ihrem Auftritt im Sportstudio wartete für Daniela Maier übrigens bereits am Sonntag um 11 Uhr der Flieger, der in Richtung Weltcup in Kanada abhob. Wenige Stunden nach der Landung postete die Olympiasiegerin schon ein Bild von der Skyline von Toronto.