Curevac-Chef Franz-Werner Haas blickt schon auf ein neues Impfstoffprojekt. Foto: AFP/Thomas Kienzle

Curevac gibt seinen aktuellen Impfstoff trotz enttäuschender Zwischenergebnisse nicht auf – noch wichtiger für die Firma wird aber ein geplanter Impfstoff der zweiten Generation.

Stuttgart - Curevac-Chef Franz-Werner Haas hat bei der Präsentation der ungünstigen Zwischenergebnisse der aktuellen Impfstoffstudie nach vorne geblickt. „Sie zeigen, dass Impfstoffe der zweiten Generation unbedingt notwendig sind“, sagte Haas unter Verweis auf eine weitere, zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GSK betriebene Entwicklung eines weiteren Impfstoffes der zweiten Generation. Das Vakzin soll in den kommenden vier Monaten in klinische Studien gehen und Anfang 2022 zugelassen werden. Während sich bisherige Impfstoffe an spezifischen Merkmalen von Virenstämmen ausrichten, soll dieses Vakzin von vornherein ein breiteres Segment an Varianten abdecken. Curevac habe den anderen Impfstoff schon vor den aktuellen Ergebnissen intensiv vorangetrieben. Hier müsse nichts beschleunigt werden, sagte Haas. Er machte auch klar, dass Curevac den aktuellen Impfstoff, der mit dem Zwischenergebnis von 47 Prozent Wirksamkeit knapp unter der regulatorisch notwendigen Mindestschwelle von 50 Prozent liegt, noch lange nicht aufgibt. „Die Wirksamkeitsdaten können sich noch ändern“, sagte Haas.

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