Der „Chor für alle“ mit Anja Hirt hatte bei der Zugabe sichtlich Spaß auf der Bühne und animierte zum Mitklatschen. Foto: Fahrland

Mit der „Country Party“ sorgte der Gesangverein Sigmarswangen für einen unbeschwerten Abend. Erstmals war auch Line Dance zum Mitmachen im Angebot. Lieder wie „Country Roads“ versetzten das Publikum in Höchststimmung.

Für ein kurzweiliges Programm mit Country- und Westernmelodien, sowie Line Dance zum Zuschauen und Mitmachen hatte der Gesangverein Frohsinn Sigmarswangen bei seiner „Country Party“ gesorgt.

 

Steaks, „Feuerwasser“ und kühle Getränke am Tresen des Saloons durften dabei nicht fehlen.

Die Gastgeber zauberten Wildwest-Romantik im Bürgerzentrum mit Pferdesätteln am Bühnenrand, Steckbriefen und Filmszenen an den Wänden. Die eigenen Chöre und die Chorgemeinschaft Boll/Wittershausen traten entsprechend auf, von der Kleidung bis zum Repertoire.

„Sheriff“ Volkmar Maulbetsch begrüßte die Gäste. Jovanka Mowitz führte durchs Programm und versicherte, „es ist alles da, was für einen Country-Abend benötigt wird: Cowboys und Cowgirls, Bier, Whisky, Cocktails, echte Sättel und fast echte Pferde.“

Auf in den wilden Westen

Der „Chor für alle“ unter der Leitung von Anja Hirt hatte für sein Western-Projekt einige Gastsänger motiviert und eröffnete seine Beiträge mit der bekannten Melodie „Der wilde, wilde Westen.“

Zwischen Stücken mit Klavierbegleitung befand sich eine A-cappella-Version von „Home on the range“. Alle Titel kamen bei den Zuhörern bestens an. Bei „Take it easy, altes Haus“ klatschte das Publikum begeistert mit und ließ den Chor nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Winnetou und Susanna

Auch der Hobbymännerchor mit seiner Dirigentin Angelika Stierle präsentierte sich voller Elan mit „Ring of Fire“ und „Hü-a-hoh, alter Schimmel“. Besonders aufmerksam lauschten die Gäste der legendären Winnetou-Melodie, die mit dem Spiel auf der Mundharmonika den letzten Schliff erhielt.

Der Hobbymännerchor unter der Leitung von Angelika Stierle erfreute das Publikum aus vollen Kehlen. Foto: Fahrland

Bei „Country Roads“ und „Oh Susanna“ sang und klatschte das Publikum in Höchststimmung mit.

Der Ritt des Cowboys

Die „BoWis“ punkteten mit Vize-Dirigentin Angelika Stierle und packten zwischen den heiteren „Yankee Doodle“ und eine Liebeserklärung an Virginia den wehmütigen Titel „Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand“.

Im Solopart des Spirituals „Down by the riverside“ glänzte Tenor Dietmar Arnold. „An den Ufern des Mexico River“ endete der Ritt eines Cowboys in der verdienten Zugabe.

Vielfalt des Line Dance

Zahlreiche Tänze hatte die „Happy Dance Company“ (HDC), eine selbstständige Abteilung des Vereins „Happy Woman“ aus Balingen, auf Lager.

Sie schöpfte bei der Country-Musik alle Stilrichtungen aus, um in drei Auftritten die Vielfalt des Line Dance zu präsentieren, etwa mit „Hillybilly Girl“, „Waltz across Texas“ oder „It feels like Rock’n Roll“. Spontane Mittänzer fanden im hinteren Teil der Halle zusammen.

„Rechts, links, ran, klatsch“

Tanzleiter Willi Eimann erklärte, auch Männer seien in diesem internationalen Frauenclub erwünscht. Er lud zum Line Dance Mini-Workshop auf die Bühne ein. Kommandos wie „Wackel, wackel“ und „rechts, links, ran, klatsch“ sorgten bei den Schnupperern für Heiterkeit und rasche erste Erfolge.

Zahlreiche beschwingte Choreografien präsentierte die Happy Dance Company aus Balingen. Foto: Fahrland

Auch nach Programmende wurde auf der Bühne noch getanzt, wobei die HDC eine erstaunliche Ausdauer bewies.

Zu vorgerückter Stunde schmetterten die Gäste des „Saloons“ mit Akkordeonbegleitung von Dietmar Breil noch so manchen Ohrwurm und ließen den gelungenen Abend heiter ausklingen.