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Coronavirus Zollernalbkreis erreicht Vorwarnstufe

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Am Zollernalb-Klinikum in Balingen werden derzeit vier Patienten wegen Covid-19 behandelt. (Archivfoto) Foto: Schnurr

Balingen - Der Zollernalbkreis liegt bei der 7-Tages-Inzidenz nun bei 35,4. Damit hat der Kreis die sogenannte Vorwarnstufe erreicht. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit.

Zwar liege der Zollernalbkreis mit dieser 7-Tage-Inzidenz unter dem derzeitigen Landesdurchschnitt von 48,8, wird Landrat Günther-Martin Pauli in einer Pressemitteilung zitiert. Aber: "Wir appellieren (...) eindringlich an die (...) Bürger, solidarisch zu bleiben und die Kontaktbeschränkungen und Schutzmaßnahmen ernstzunehmen. Nur so kommen wir ohne größere Schäden durch den Winter."

Kontaktnachverfolgung noch gewährleistet

Das Infektionsgeschehen im Zollernalbkreis sei diffus und lasse sich derzeit nicht auf größere Herde oder Veranstaltungen zurückführen. "Private Treffen oder Feiern stehen zur Zeit im Fokus", erläutert Gesundheitsdezernentin Dr. Gabriele Wagner in der Pressemitteilung. Und: "Viele Infizierte sind uns bereits als Kontaktpersonen bekannt." Trotz der gestiegenen Fallzahlen könne das Gesundheitsamt des Zollernalbkreises derzeit die Kontaktnachverfolgung gewährleisten. Rund 25 Beschäftigte aus dem Landratsamt seien für einen Einsatz in der Kontaktnachverfolgung geschult worden. Zusätzlich werde externes Personal für einen befristeten Zeitraum eingestellt.

Allein seit Dienstag sind laut Mitteilung 14 weitere Infizierte dazugekommen: Fünf in Balingen, drei in Meßstetten, zwei in Albstadt sowie je einer in Geislingen, Haigerloch, Rosenfeld und Schömberg. Derzeit gibt es im Zollernalbkreis 88 registrierte Infektionsfälle. Vier Patienten werden im Zollernalb-Klinikum wegen Covid-19 behandelt.

Maßnahmen werden vorerst nicht verschärft

Das Landratsamt werde die Lage weiterhin engmaschig beobachten, um entsprechend des aktuellen Infektionsgeschehens schnell reagieren zu können, heißt es. So könnten bei einem weiteren Anstieg der Neuinfektionen Allgemeinverfügungen erlassen werden, die beispielsweise die maximale Zuschauerzahl bei Sportveranstaltungen oder die Sperrstunden in der Gastronomie regeln. Aktuell seien jedoch "keine über die Maßnahmen der Landesregierung hinausgehenden Beschränkungen vorgesehen", so das Landratsamt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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