In Deutschland gab es am Mittwoch einen Impf-Rekordtag. (Symbolbild) Foto: dpa/Stefan Puchner

Die Impfkampagne in Deutschland bekommt immer mehr Schwung. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitteilte, gab es am Mittwoch erstmals mehr als eine Millionen Impfungen an einem Tag.

Berlin - Die Corona-Impfungen in Deutschland kommen weiter voran. Am Mittwoch habe es erstmals mehr als eine Million Impfungen an einem Tag gegeben, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin. Zugleich sei damit erstmals an einem Tag mehr als ein Prozent der Bevölkerung geimpft worden. Insgesamt haben demnach nun mehr als ein Viertel aller Bundesbürger - nämlich 25,9 Prozent - mindestens eine erste Spritze erhalten. Schon den vollen Schutz mit einer Zweitimpfung haben 7,5 Prozent.

Am Mittwoch hätten die Arztpraxen 730 000 Impfungen gemacht und die regionalen Impfzentren der Länder 360 000 Impfungen, sagte Spahn. Das zeige, wie stark man an Geschwindigkeit gewinne, auch wenn es für eine Grundimmunität der gesamten Bevölkerung noch nicht reiche.

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Es gebe noch eine Menge zu tun beim Impfen, sagte auch der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Bei den Menschen über 80 Jahre seien rund zwei Drittel geimpft, bei Menschen über 70 Jahre rund 30 Prozent. „Da ist noch ein Weg zu gehen.“

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