Vorläufiger Impfstopp in Berlin (Symbolbild) Foto: imago images/Manfred Segerer

Nach dem Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen setzt auch die Berliner Universitätsklinik Charité die Impfungen mit Astrazeneca vorläufig aus – und schließt sich dabei den Berliner Impfzentren an.

Berlin - Nach den Berliner Impfzentren stoppt nun auch die Berliner Universitätsklinik Charité bis auf Weiteres alle Impfungen bei unter 60-Jährigen mit dem Vakzin des Herstellers Astrazeneca. „Wir werden uns der Ankündigung von Frau Kalayci anschließen“, teilte Charité-Sprecherin Manuela Zingl am Dienstag mit.

Lesen Sie hier: Kreis Euskirchen setzt Astrazeneca-Impfung von Frauen unter 55 aus

Zunächst hatte die Charité die Impfungen nur für Frauen unter 55 gestoppt. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte später angekündigt, das Land Berlin stoppe die Impfungen bei Menschen unter 60 unabhängig vom Geschlecht. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme. In Deutschland waren nach Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca Hirnvenenthrombosen bei Frauen bekannt geworden.

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