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Coronavirus Häufige Falschmeldungen rund um Covid-19

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Viele Fake-News kursieren über die Charakteristiken und Behandlungsmethoden des Coronavirus. (Symbolfoto) Foto: dpa

Region - Derzeit kursieren viele falsche Informationen hinsichtlich des Coronavirus und dessen Eigenschaften und Behandlungsmethoden. Diese Nachrichten verbreiten vor allem eines: unnötige Panik.

Egal, welche Informationen man über Whatsapp, Facebook oder sonstige Seiten erhält: Sie sollten immer gegengeprüft werden. Die Seite der Weltgesundheitsorganisation, das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsämter von Bund und Ländern sind gute Anlaufstellen und bieten eine umfassende Aufklärung zum aktuellen Stand des Coronavirus.

Newsblog zur Ausbreitung des Coronavirus in der Region

Einige der häufigsten Falschnachrichten haben wir im Folgenden überprüft.

Supermärkte bleiben geöffnet

Viele Nutzer erhalten Nachrichten darüber, dass Supermärkte in der Region angeblich schließen. Diese Nachricht ist falsch. Bund und Länder haben vereinbart, dass wichtige Einrichtungen wie Apotheken, Lebensmittelgeschäfte, Banken, Tankstellen und Post weiter geöffnet bleiben. Es besteht also kein Anlass zu Hamsterkäufen oder Panik beim Einkaufen. 

Auch Aldi Süd weist über seine Social-Media-Kanäle regelmäßig darauf hin, dass die Märkte geöffnet bleiben:

Virus kann auch in heißen und kalten Gebieten übertragen werden

Eine weitere Falschmeldung ist, dass Covid-19 nicht in heißen Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit übertragen werden kann. Auch dies ist eine falsche Information: Das Virus kann nach derzeitigem Wissensstand bei jeder Temperatur und überall auf der Welt übertragen werden. Auch extrem kalte Temperaturen schützen nicht vor dem Virus. Schnee und kaltes Wetter können die Erreger nicht abtöten.

Die beste Art und Weise, sich vor einer Infektion zu schützen ist, sich regelmäßig die Hände zu waschen und sich nicht ins Gesicht zu fassen, um keine Erreger in Augen, Nase und Mund zu befördern. Abgesehen von der Entspannung, die ein heißes Bad bietet, hilft auch das nicht, sich vor einer Infektion zu schützen.

Knoblauch schützt nicht vor Covid-19

Es gibt zudem Meldungen, die besagen, dass Knoblauch einer Infektion vorbeugen könne. Das stimmt nicht! Knoblauch ist allgemein ein gesundes Nahrungsmittel und hilft deswegen dabei, gesund zu bleiben. Es gibt jedoch keinerlei hinweise darauf, dass das Essen von Knoblauch vor einer Infektion mit Covid-19 schützt.

Video: Faktencheck rund um das Coronavirus

Antibiotika hilft nicht und Ibuprofen verschlimmert nicht die Symptome

Weiterer Klärungsbedarf besteht außerdem bei der Effektivität von Antibiotika und Ibuprofen. Antibiotika können nicht vor einem Virus schützen und auch nicht bei der Behandlung helfen. Generell helfen Antibiotika nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren.

Ibuprofen verstärkt entgegen einer aktuellen Falschmeldung nicht die Symptome des Coronavirus. Die  Meldung besagte, das dies Ergebnisse von Forschungen der Universität Wien seien. Diese hat sich aber mittlerweile selbst gemeldet und dies widerlegt.

Kein Impfstoff oder Heilmittel derzeit

Es gibt derzeit immer noch keinen Impfstoff gegen Covid-19. Die Symptome der Infizierten können behandelt und gelindert werden - nicht aber kuriert. Derzeit läuft jedoch weiterhin die Forschung nach einem Impf- und Heilstoff.

Moderne Technologie eilt zur Hilfe

Es gibt jedoch auch Nachrichten, die richtig sind. Der Grafikkartenhersteller NVIDIA hat dazu aufgerufen, ungenutze Rechenkapazitäten von Grafikkarten der Suche nach einem Impf- und Heilstoff bereitzustellen. Dabei geht es nicht nur um das Coronavirus. Die Kapazitäten werden ebenfalls für die Recherche anderer Krankheiten wie Krebs oder Parkinson genutzt. Das Projekt läuft unter dem Namen “Folding@Home”. Hierzu lädt der Nutzer ein Programm herunter, welches dann wiederum eine kleine Datenmenge zum Analysieren herunterlädt. Nach der Analyse sendet das Programm die Ergebnisse zurück an die Universität Stanford. Alle Informationen zum Programm und der Initiative gibt es unter diesem Link.

Die wichtigsten und besten Anlaufstellen für Informationen zum Coronavirus sind:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Das Bundesgesundheitsministerium

Das Robert-Koch-Institut

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gerade in einer solchen Extremsituation sind Fakten wichtig. Sollten demnächst also wieder Falschnachrichten über Whatsapp und Co. kursieren, sollten die Informationen erst mal überprüft und der Absender identifiziert werden, ehe die Nachricht weiterverbreitet wird. Damit verhindert man unnötige Panik.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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