Das Infektionsgeschehen im Kreis Rottweil lässt keinen Präsenzunterricht mehr zu. Foto: pixabay

Das war es mit dem zeitweisen Besuch von Schulen im Kreis Rottweil. Wie das Landesgesundheitsamt mitgeteilt hat, liegt die Inzidenz im Kreis Rottweil am Donnerstag mit 170,1 den dritten Tag in Folge über dem Wert von 165.

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Kreis Rottweil - Die Bundesnotbremse sieht folgende Regelung vor: Es gibt Fernunterricht und keinen Präsenzbetrieb oder -unterricht in folgenden Einrichtungen: Schulen aller Art, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kindertagesbetreuung und Berufsschulen. Unter anderem Abschlussklassen sind davon ausgenommen. Eine Notbetreuung ist weiterhin möglich.

Wie bereits am Mittwoch angedeutet, war der Präsenzunterricht an den Schulen im Kreis also ein kurzes Intermezzo, wenn er denn wie an der Gemeinschaftsschule in Dunningen überhaupt stattgefunden hat. Denn wegen der kurzen Woche und des organisatorischen Aufwands wollten viele Schulen erst am kommenden Montag in den Wechselunterricht übergehen. Das hat sich nun erübrigt.

Zeitverzögerung bei Datenübermittlung

Wegen der zeitlichen Verzögerung der Datenübermittlung wird die für die Feststellung der Inzidenz maßgebliche Behörde, das Robert-Koch-Institut, wohl erst am Freitag feststellen, dass der Wert im Kreis Rottweil am dritten Tag in Folge überschritten, dann erfolgt die Bekanntmachung durch das Landratsamt.

Wann ist Präsenzunterricht wieder möglich? Auch darüber gibt die Corona-Verordnung Auskunft: Die Regelung tritt außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Feiertage und das Wochenende werden also bei der Unterschreitung nicht mitgezählt) unter 165 liegt. Lockerungen würden dann am Tag nach der Bekanntmachung durch die örtlichen Behörden in Kraft treten.

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