Das Infektionsgeschehen im Kreis Rottweil will sich nicht weiter beruhigen. Foto: pixabay

Die Inzidenz, der Wert also an Neuinfektionen auf 100 000 Bewohner in den vergangenen sieben Tagen, bleibt auch am Mittwoch im Kreis Rottweil relativ hoch. Der Wert beträgt 173. Damit liegt er den zweiten Tag über der Marke von 165.

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Kreis Rottweil - 165 - ab dieser Grenze muss beispielsweise an den Schulen vom Wechsel- in den Fernunterricht gewechselt werden, sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen gerissen werden. Es kommt nun also auf den Donnerstag an. Gut möglich, dass es mit dem Wechselunterricht im Kreis Rottweil nur ein kurzes Intermezzo gab. Seit Mittwoch, 12. Mai, können die Schüler wieder an die Schulen. Viele Einrichtungen verzichteten darauf und wollten ab dem kommenden Montag wieder starten. Daraus könnte nichts werden. In Dunningen hingegen war am heutigen Mittwoch schon teilweise wieder Präsenzunterricht. Wenigstens dieser eine Tag.

Landesweit ist die Inzidenz erneut gesunken, sie liegt bei 127,7. In den Nachbarkreisen stellt sich die Infektionslage wie folgt dar: Tuttlingen 174, Schwarzwald-Baar 179,3, Ortenau 88,6, Freudenstadt 92,2 und Zollernalb 246,1.

Die Landkreisverwaltung führt den Anstieg der Inzidenz in den vergangenen Tagen auch auf das erhöhte Infektionsgeschehen in den Nachbarlandkreisen zurück. Das Virus, so heißt es, mache vor Kreisgrenzen nicht Halt. Im Kreis Rottweil selbst sei das Infektionsgeschehen weiterhin diffus. Positiv vermerkt wird, dass die indische Virusvariante noch nicht nachgewiesen werden konnte. Die neun Fälle mit südafrikanischer und brasilianischer Variante seien alle abgeschlossen. Die Betroffenen seien wieder gesund und zeigten keinerlei Symptome mehr. Auch in den Heimen ist die Lage weiter im Griff. In allen kreisweiten Pflegeeinrichtungen gebe es vier infizierte Beschäftigte und einen infizierten Bewohner – kein Vergleich zu der schlimmen Situation um Weihnachten herum, so Landrat Wolf-Rüdiger Michel im Gespräch mit der Presse.

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