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Senioren im Betreuten Wohnen erhalten Zweitimpfung

Die vulnerablen Gruppen der Bergstadt standen einmal mehr im Mittelpunkt eines Impftermins.

St. Georgen. Dieser wurde von einem mobilen Impfteam des Impfzentrums Offenburg in den Einrichtungen des Betreuten Wohnens der Evangelischen Altenhilfe durchgeführt. Insgesamt 72 Impfdosen habe das Team dabei, war zu erfahren. Zur reibungslosen Abwicklung der insgesamt drei Einzeltermine war das Team mit acht Personen angerückt, unterstützt wurden sie von einer vierköpfigen Mannschaft der Altenhilfe um Michael Werler, die vor allem dafür Sorge trugen, dass im Hintergrund alles reibungslos vonstattenging. "Die Zusammenarbeit ist wirklich sehr angenehm", wurde von beiden Seiten berichtet.

Bereits lange vor 9 Uhr waren die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes, bei denen auch Helfer aus anderen Teams dabei waren, beispielsweise von der DLRG, vor Ort. Begonnen hatte die Mannschaft im Aufenthaltsraum der betreuten Wohnanlage Lorenzhöhe, wohin auch die Gäste der Tagespflege zum Impfen eingeladen waren. Zügig, doch ohne Hast ging es voran, wobei die Masse an Papier doch auch für den unvoreingenommenen Beobachter erschreckend ist, immerhin handelte es sich hier um eine Zweitimpfung, das heißt, die Informationen für die Impflinge wurden nun bereits zum zweiten Mal abgegeben. Es sei schon richtig, dass man gut informiert werde, doch der Aufwand sei schon enorm, war auch seitens der Impfmannschaft zu hören. Denn nach der erneuten Aufklärung und der wieder einmal zweifachen Unterschrift beim Mediziner Hans-Joachim Hiebsch geht es eigentlich sehr flott: Die beiden Teammitglieder an der Spritze, Evelyn Geiler vom DRK Offenburg und ihr Kollege Christof Laufenberg aus Appenweier, fragen nach, welcher Arm bevorzugt wird, der wird dann freigelegt und schon ist der kleine Pieks im Oberarm vollbracht.

"Ich habe beim letzten Mal gar nichts gespürt, nicht einmal einen schmerzenden Oberarm", erzählte dazu die fast 90-jährige Maria Faller. Sie sei froh, dass sie jetzt zum zweiten Mal geimpft werde, sagt sie. "Ich hoffe, dass ich bald mal wieder mit meinen Kindern und Enkeln in ein Café sitzen kann, einen schönen Kaffee trinken und ein Stück Kuchen mit ihnen essen darf", zeigte sie Vorfreude.

Auch die Mitarbeiter der evangelischen Altenhilfe zeigten sich erfreut, wie gut die Zusammenarbeit mit den Mobilen Impfteams funktioniert. Auch sie sind weitgehend bereits durchgeimpft, einige neue warten noch auf die Impfung. "In unserer Mannschaft ist die Impfbereitschaft enorm hoch, wir haben nur wenige, die sich, zumeist aus gesundheitlichen Gründen, vorläufig nicht impfen lassen", strahlte ein sichtlich erfreuter Michael Werler. Dies betreffe sowohl alle Einrichtungen des betreuten Wohnens und der Tagespflege wie auch in den Seniorenwohnheimen. Auch diese Teams sprechen von einer sehr guten Verträglichkeit der Impfstoffe.

"Wir bekommen von den Bewohnern und auch von den Gästen der Tagespflege und deren Angehörigen eigentlich nur sehr positive Rückmeldungen", so Werler weiter. Sein Team begleitete die Impfmannschaft nach dem Antritt an der Lorenzhöhe auch weiter zum Betreuten Wohnen Rossberg, wo dann auch die Bewohner des Hermann-Papst-Hauses dazu stießen. Da alle Erstgeimpften auch ihre Zweitdosis erhielten, blieb tatsächlich auch keine der 72 Impfdosen übrig.

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