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Corona-Zeit Geislinger greifen zu Brett-, Würfel- und Kartenspielen

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Ob Brett, Würfel oder Karten: Zu spielen liegt in der Natur des Menschen. Foto: Hildenbrand

Geislingen - Nicht nur die Corona-Schutzverordnung, sondern auch das nasskalte Herbstwetter schränkt für Kinder die Möglichkeiten ein, mit anderen im Freien zu spielen. Auch Geislinger Familien greifen deshalb wieder vermehrt zu klassischen Brett-, Würfel- und Kartenspielen. Mehr dazu lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Zu spielen liegt in der Natur des Menschen. Jüngere Kinder beschäftigen sich häufig mit "so tun, als ob", um gesellschaftliche Rollen zu erproben.

Bei den älteren wird das Spiel dann zunehmend ein geselliger Wettbewerb. Ob Brett-, Würfel- oder Kartenspiele: Auch heute dominieren Konzepte mit einem klaren Sieger am Ende, kooperative Ansätze sind eher die Ausnahme.

Auch Klassiker begeistern

Im Herbst und Winter, erst recht in der andauernden Corona-Pandemie, bieten sich Spiele an, um drohende Langeweile zu vertreiben. Heiko Lebherz, der in Geislingen wohnende Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, bestätigt das: "In der Tat haben wir uns mehr mit Gesellschaftsspielen beschäftigt. Durch Corona sind viele Abendtermine ausgefallen, die dunkle Jahreszeit bietet sich geradezu an, mit den Kindern und der gesamten Familie zusammenzusitzen und zu spielen."

Überraschend ist, dass es nicht immer Messeneuheiten sein müssen, sondern auch Klassiker die Kinder begeistern: "Mit unserer ältesten Tochter, die dieses Jahr fünf Jahre alt wird, spielen wir viele Ravensburger-Kartenspiele wie Schwarzer Peter", sagt Lebherz. "Ganz verrückt ist sie auch nach dem Zollernalb Memory der WFG."

Am gemeinsamen Spielen gefällt ihm und seiner Familie zum einen, dass Spiele zum Anfassen eine Abwechslung gegenüber dem Arbeitsalltag darstellen, der oft vollständig digitalisiert sei: "Es sind quasi offline-Stunden." Zum anderen sei es eine schöne Gelegenheit, Zeit miteinander zu bringen und nebenbei miteinander zu sprechen.

Auch außerhalb der eigenen vier Wände wird gespielt

Doch auch außerhalb der eigenen vier Wände wird gespielt, wie Simone Hutt erzählt, die Jugendleiterin der Stadtkapelle Binsdorf: "Wir haben daheim immer eine Tasche für unterwegs gepackt. Darin sind Kartenspiele oder ganz einfach ›Kniffel‹."

Ihre ältere Tochter Hanna hat für sich den Zauberwürfel entdeckt – in der klassischen Variante und auch in verschiedenen neuen Versionen. Ja, dieses Logikspiel betreibt man alleine, aber man kann sich sehr wohl darüber austauschen: "Hanna hat damit einige angesteckt und erklärt ihnen Schritt für Schritt die Lösung", sagt Simone Hutt.

Auch Erwachsene greifen gerne zur Kurzweil ohne Strom und Bildschirm. Ute Koch von den Geislinger Hobbykünstlern und ihr Partner mussten dabei nicht erst durch Corona Gesellschaftsspiele für sich neu entdecken: "Wir spielen beide gerne. Leider ist es schwer, interessante Spiele für nur zwei Spieler zu finden."

Doch es gibt diese, berichtet Koch weiter: "Wir haben für uns das Brettspiel ›Keltis‹ und das Kartenspiel "Skip-Bo‹ als Lieblingsspiele auserkoren, spielen aber immer wieder auch andere Spiele aus unserer sehr umfangreichen Sammlung."

Glück, aber auch Taktik, führen zum Sieg 

Die beiden genannten Spiele zeichnen sich laut Ute Koch dadurch aus, dass zwar Glück, aber auch Taktik, zum Sieg führen könne und eine Partie sich nicht über Stunden hinziehe: "Es ist so also immer auch eine Revanche möglich", sagt die Geislinger Spiele-Liebhaberin.

Wem die daheim vorhandenen Spiele irgendwann langweilig werden, der muss nicht unbedingt gleich ein neues kaufen: Im Verwandten- und Bekanntenkreis kann man sich in aller Regel genügend buntbedruckte Schachteln ausleihen, die viele Stunden voller Kurzweil bieten.

Was ist Ihr Lieblingsspiel für Herbst und Winter – und warum? Schreiben Sie uns Ihren Geheimtipp per Mail an wolf-ulrich.schnurr@schwarzwaelder-bote.de.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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