Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Corona-Kontrollen Security in St. Georgener Seniorenheimen

Von
Security – bei diesem Wort denken viele an Bars und Clubs. Doch in St. Georgen zeigt sich, dass Kontrollen andernorts derzeit sinnvoller sind. Foto: © flashpics – stock.adobe.com

St. Georgen - Seit Freitag sind Angestellte einer Securityfirma an den Eingängen der beiden St. Georgener Seniorenheime postiert. Die Männer sollen sicherstellen, dass Besucher die Corona-Auflagen einhalten. Was für eine Bilanz die Verantwortlichen und die Besucher nach den ersten Tagen ziehen, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Die einen finden es überzogen, die anderen freuen sich über mehr Sicherheit für die Bewohner – die jüngste Entscheidung der Evangelischen Altenhilfe, Sicherheitskräfte für das Lorenz- und Elisabethhaus anzustellen, rief gemischte Gefühle hervor. Allen voran in den sozialen Netzwerken gab es mitunter heftige Kritik.

Pflegepersonal kann sich auf Kernaufgaben konzentrieren

Doch während in der weiten Welt des World Wide Web der Widerstand groß war, ist der Großteil direkt vor Ort vor allem eines: zufrieden. Seit Freitag stehen laut Markus Schrieder nun Sicherheitskräfte an den Eingängen beider Häuser. Die Resonanz der Besucher sei positiv. "Es kommt gut an, weil jetzt alles etwas disziplinierter läuft", erklärt er. Hinzu komme, dass sich das Pflegepersonal auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann. "Unser eigenes Personal hat Zeit für die Betreuung und muss sich nicht um Empfangsgeschichten kümmern", betont Schrieder.

Deshalb fällt nicht nur das Fazit der Besucher, sondern auch das des Geschäftsführers positiv aus – wenngleich er weiß, dass diese Entscheidung andernorts mitunter belächelt wird. "Manche machen das lieber mit eigenem Personal", erklärt Schrieder. "Und die finden dann eben unsere Entscheidung überzogen. Aber uns macht das nichts."

Artikel bewerten
2
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.