Rund um Tauberbischofsheim hat es in den vergangenen Tagen keine neuen Coronafälle gegeben. Foto: © Holger Leue / www.leue-photo.com/Holger Leue

Der nördlichste Landkreis Baden-Württemberg ist nicht nur auf der Landkarte spitze. Als erster und einziger Kreis im Land hat der Main-Tauber-Kreis eine Sieben-Tages-Inzidenz von 0,0 erreicht. „Ich hoffe, wir können das möglichst lange halten“, sagt der Landrat Christoph Schauder (CDU).

Tauberbischofsheim - Vier Tage hintereinander ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Main-Tauber-Kreis jetzt schon gleich Null. Seit Samstag ist damit auch die Sieben-Tages-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfizierten in der vergangenen Woche in Relation zu 100 000 Einwohnern beschreibt, ebenfalls auf 0,0 gesunken. Der nördlichste Kreis Baden-Württembergs mit seinen gut 130 000 Einwohnern ist damit der erste und einzige im Südwesten, der diese Nulllinie erreicht – trotz Deltavariante und trotz andernorts wieder ansteigender Inzidenzen.

 

Auch Zollernalb und Calw haben Werte mit der Null davor

„Ich hoffe, wir können diesen Wert nun möglichst lange auf Null oder zumindest nahe Null halten“, sagt der Landrat Christoph Schauder (CDU). Die Kreise Zollernalb und Calw waren am Montagabend noch die zwei einzigen der 44 Kreise im Land, die mit 0,5 beziehungsweise 0,6 ebenfalls einen Inzidenzwert unter 1 hatten. Im Zollernalbkreis ist die Inzidenz bis Dienstagabend aber wieder auf 1,6 gestiegen, in Calw sogar auf 5,0.

Die höchsten Inzidenzen gibt es in Ulm und Karlsruhe

Landesweit lag die Sieben-Tages-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt am Dienstagabend bei 7,2. Der Anteil der Deltavariante unter den Erkrankten ist dabei mittlerweile auf mehr als 50 Prozent gestiegen, fast doppelt so viel wie noch in der Vorwoche. Die höchsten Inzidenzen haben aktuell der Stadtkreis Ulm (23,7) und der Stadtkreis Karlsruhe (18,9).