114 weitere Corona-Infektionen meldete das Gesundheitsamt. (Symbolfoto) Foto: Michael

Die Infektionszahlen im Zollernalbkreis bleiben weiterhin auf hohem Niveau. Das Gesundheitsamt meldete am Dienstag 114 weitere Corona-Infektionen.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in unserem Newsblog

Zollernalbkreis - Die Menschen, die als neu Infizierte gemeldet wurden, verteilen sich wieder auf eine Vielzahl von Kommunen. Sie kommen aus Albstadt (18), Balingen (29), Bisingen (5), Bitz (1), Burladingen (10), Dotternhausen (1), Geislingen (4), Haigerloch (11), Hechingen (11), Meßstetten (4), Nusplingen (1), Obernheim (1), Rangendingen (1), Ratshausen (2), Rosenfeld (3), Schömberg (6), Straßberg (2) und Winterlingen (4).

Die Inzidenz beträgt am Dienstag 246,6. Damit ist sie leicht niedriger als noch am Montag (247,7), aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Der Landkreis nimmt damit weiterhin einen der Spitzenplätze in Baden-Württemberg ein.

37.393 Menschen geimpft

Mit den am Dienstag neu gemeldeten Fälle hat sich die Zahl der Menschen, die sich das neuartige Virus bislang im Zollernalbkreis eingefangen haben, auf 7904 erhöht. 1022 Betroffene gelten aktuell als noch infiziert.. 6741 einst Betroffene haben die Infektion hinter sich und gelten als genesen. Bisher haben 141 Menschen im Landkreis wegen dem Virus ihr Leben verloren.

Im Zollernalb-Klinikum waren am Dienstag 45 Corona-Patienten aufgenommen, genauso viel wie am Montag. Zwölf davon liegen auf der Intensivstation (gleich viel wie am Montag); weiterhin sechs Menschen mussten beatmet werden.

Im Kreisimpfzentrum Meßstetten und von mobilen Impfteams sind mittlerweile 37.393 Menschen gegen das neuartige Virus geimpft worden; davon 7212 bereits zum zweiten Mal. Die niedergelassenen Mediziner haben (Stand Montag) bislang 7980 Patienten geimpft. 118 davon haben bereits die zweite Impfung erhalten. Insgesamt wurden damit 45 373 Impfungen im Zollernalbkreis verabreicht.

Derweil teilte das Landratsamt am Dienstag mit, dass im Kreisimpfzentrum im Mai weniger Impfstoff erhält als vom Sozialministerium angekündigt – sogar weniger als im April. Das habe zur Folge, dass die täglichen Impftermine immer zeitnah für die kommenden Tage eingestellt werden. Jedoch könnten derzeit nicht mehr als die täglich 400 Termine freigeschalten und in direkter Konsequenz der angedachte Zweischichtbetrieb mit weit mehr als 1000 Impfungen am Tag nicht umgesetzt werden. Spätestens Anfang Juni werde das KIZ keine Ersttermine mehr anbieten können, wenn bis dahin nicht mehr Impfstoff zur Verfügung stehe. Der Betrieb der Impfzentren ist zudem derzeit nur bis zum 30. Juni vertraglich geregelt.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: