Tests sollen in Sigmaringen helfen, die Pandemie einzudämmen. Foto: Gollnow

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Sigmaringen ist in der vergangenen Woche stark angestiegen. Lag sie vergangenen Montag noch bei 27,5 und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt, steht sie aktuell bei 70,3. Der Kreis liegt damit nun über dem Landesmittel.

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Sigmaringen - Der rasche Anstieg gebe durchaus Grund zur Sorge, heißt es aus dem Landratsamt. Das Infektionsgeschehen ist über den gesamten Kreis verteilt, klare Hotspots seien keine auszumachen. Das gestalte es schwer, die Ansteckungsursachen herauszufinden. "Meist stecken sich die Menschen am Arbeitsplatz oder in der Familie an.

Nach wie vor gilt: Überall dort, wo man sich lange in geschlossenen Räumen aufhält und nicht konsequent lüftet, keinen Abstand hält und keine Maske trägt, ist die Gefahr, sich anzustecken, am größten", erläutert Susanne Haag-Milz. Bemerkbar machen sich mittlerweile aber auch die Öffnungen der Schulen und Kindertagesstätten. Da innerhalb der vergangenen Woche insgesamt vier Gemeinschaftseinrichtungen von Einzelfällen betroffen waren, wurden dort sehr viele Kontaktpersonen ermittelt. Die jeweiligen Gruppen und Klassen mussten in Quarantäne.

In der vorvergangenen Woche hatte ein infizierter Schüler die Fidelisschule besucht, deshalb musste die Schule für einige Tage geschlossen bleiben. Die in diesem Zusammenhang vorgenommene Testaktion des Gesundheitsamts hatte keine Folgefälle aufgedeckt, so dass der Unterrichtsbetrieb zu Beginn der vergangenen Woche wieder aufgenommen wurde.