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Corona im Kreis Rottweil Müll aus Quarantäne-Haushalten ein "Risiko"

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Wer sich gerade in Quarantäne befindet, soll Müll fest verschlossen entsorgen – und auch Wertstoffe und Küchenabfälle in die Restmülltonne werfen. Foto: Weissbrod

Kreis Rottweil - "Virenbelastete Abfälle stellen ein Ansteckungsrisiko dar", erklärt das Landratsamt Rottweil in einer Mitteilung am Dienstag. Die Behörde weist deshalb auf den richtigen Umgang mit "Abfällen aus Quarantäne-Haushalten" hin.

In der aktuellen Pandemie gelte für Quarantäne-Haushalte, dass Abfälle über die Restmülltonne zu entsorgen seien. Dies gilt auch für Taschentücher, Schutzkleidung, Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen und – das ist das Besondere – auch für sonst zu trennende Abfälle wie Wertstoffe, Verpackungen und Küchenabfälle.

Altglas und Pfandflaschen sowie Elektroabfälle, Batterien und Schadstoffe sollten allerdings nicht über die Restmülltonne entsorgt werden. Das Landratsamt empfiehlt, diese Abfälle bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt zu lagern.

Lagerung an einem möglichst kühlen Ort

Um sowohl bei anderen Nutzern der gleichen Restmülltonne als auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung möglichst auszuschließen, sollten außerdem bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, schreibt das Landratsamt: Kontaminierte Abfälle müssen in stabilen, fest verschlossenen Müllsäcken direkt in die Abfalltonnen oder Container gegeben und dürfen nicht daneben gestellt werden.

"Sind die Abfalltonnen oder Container bereits voll, ist eine sichere Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen, zum Beispiel im Keller", heißt es in der Mitteilung. Flüssige Abfälle dürften nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

Wenig überraschend ist dieser Hinweis: Alle übrigen Haushalte sollen ihren Müll "weiter wie bisher entsorgen", um die Kapazitäten in den Müllverbrennungsanlagen nicht unnötig zu belasten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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