Bei 16 Infizierten wurde die britische und bei einem die südafrikanische Variante nachgewiesen. Foto: tsuguliev – stock.adobe.com

Erstmals ist im Kreis Freudenstadt die südafrikanische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Über die Herkunft ist das Gesundheitsamt bislang ratlos.

Kreis Freudenstadt - Bei einem Einwohner des Landkreises Freudenstadt wurde bislang die südafrikanische Variante des Coronavirus entdeckt.

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Wie das Landratsamt Freudenstadt jetzt mitteilt, konnte das Gesundheitsamt die Infektionsquelle aber nicht feststellen. Alle Möglichkeiten seien abgeklopft worden, betonte Pressesprecherin Sabine Eisele. Fest stehe, dass die Person sich nicht im Ausland aufgehalten habe. Zwischenzeitlich sei sie aus der Quarantäne nach einem negativen Testergebnis entlassen worden.

Am Mittwoch wurden dem Landratsamt indessen zwei Neuinfektionen aus Baiersbronn und Eutingen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 3299 Personen positiv auf Corona getestet. Die Zahl der aus der Isolierung Entlassenen beträgt 3058 (plus fünf). 123 (minus drei) akut infizierte Personen befinden sich noch in Isolierung.

16 Infizierte mit britischer Mutation

Bei 16 Infizierten wurde die britische und bei einem die südafrikanische Variante nachgewiesen. Elf davon befinden sich in Isolation und täglicher Überwachung. Die Zahl der positiv getesteten Verstorbenen bleibt bei 118.

Die Sieben-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) beträgt nach offiziellen Angaben des Landesgesundheitsamts vom Donnerstag 21,1.

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