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Corona-Fall in Schömberg Mitarbeiter von Berufsförderungswerk positiv getestet

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Das Berufsförderungswerk in Schömberg bleibt von Corona nicht unberührt. Foto: Krokauer

Schömberg - Die Corona-Krise hat die Welt fest im Griff. Jetzt ist auch ein Mitarbeiter des Berufsförderungswerks Schömberg (BFW) positiv auf Covid-19 getestet worden. Das bestätigt das BFW auf Anfrage des Schwarzwälder Boten.

Am Donnerstag, 5. November, informierte das Gesundheitsamt das BFW über den positiven Test. Der Mitarbeiter hat daraufhin sofort die Einrichtung verlassen und sich aufgrund behördlicher Anordnung in häusliche Quarantäne begeben. Alle mit ihm in näherem Kontakt gestandenen Personen – 13 Mitarbeiter und 18 Teilnehmer – hat das BFW umgehend namentlich an die Behörden gemeldet. Das BFW informierte die Betroffenen und schickte sie in häusliche Umgebung mit dem Hinweis, dass sich so schnell wie möglich die zuständigen Gesundheitsbehörden bei ihnen melden würden. Dabei wurde zwischen Kontaktpersonen der Kategorie 1 (enger Kontakt) und der Kategorie 2 (Kontakt unabhängig vom Abstand) unterschieden. Sämtliche Mitarbeiter der Kategorie 2 wurden in Abstimmung mit dem Landratsamt im BFW mit einem Covid-19 Schnelltest getestet. Alle Ergebnisse sind negativ ausgefallen. Diese Mitarbeiter arbeiten wieder normal am Standort, heißt es in einer Pressemitteilung des BFW. Das BFW teilte der Gesundheitsbehörde sofort die Testergebnisse mit. Zwischenzeitlich wurde auch der Mitarbeiter, bei dem Covid-19 festgestellt wurde, in einem zweiten Test negativ getestet.

In Quarantäne geschickt

Ab diesem Zeitpunkt stand das BFW in einem ständigem Austausch mit der zuständigen Koordinierungsstelle des Landratsamtes Calw. Es wurden daraufhin für fünf der 13 gemeldeten Mitarbeiter eine 14-tägige Quarantäneverfügungen seitens der jeweilig zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochen und dem BFW mitgeteilt.

Da die 18 gemeldeten Teilnehmer bereits am 5. November ihre Maßnahme im BFW beendet hatten, konnten die Behörden das BFW aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht darüber informieren, ob auch hier Quarantäneverfügungen ausgesprochen ­wurden.

Das Hygienekonzept und die Hygieneleitlinien seien ausdrücklich für sehr gut empfunden worden, da sie über die einschlägigen Bestimmungen der Landesverordnung sogar hinausgingen, teilt das BFW mit. So gelte bis dato immer noch eine Maskenpflicht auch in den ­Gruppenräumen.

Das BFW habe selbst bei Verdachtsfällen Teilnehmer der Kategorie 1 und 2 nach Hause geschickt und sie online betreut. Das gelte auch für Mitarbeiter der Kategorie 1. Generell arbeite das BFW in der jetzigen Zeit in einem hybriden Ausbildungsmodell mit einem mobilen Lernanteil von bis zu 30 Prozent der gesamten zweijährigen Ausbildungsinhalte. "Dies wurde mit den Leistungsträgern entsprechend abgestimmt", so das BFW.

In der Einrichtung in Schömberg arbeiten derzeit 208 Mitarbeiter. 648 Personen nehmen an Umschulungen teil, davon 460 in Präsenz, 91 im Status mobiles Lernen. 72 Umschüler absolvieren ein Praktikum, die bereits länger begonnen haben. Zudem gibt es saisonale Krankheitsfälle.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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