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Corona-Fall am Gymnasium Wie geht es jetzt in Schramberg weiter?

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130 Schüler aus sechs Klassen und vier Lehrer sind derzeit in Quarantäne. Foto: Riesterer

Schramberg - Am Gymnasium hat es diese Woche einen Corona-Fall gegeben. Unsere Zeitung hat nun gefragt, wie es weiter geht: Das sind die Antworten der Stadt Schramberg in Abstimmung mit der Pressestelle des Landratsamts, mit dem Gesundheitsamt Rottweil und der Schulleitung, Stand Mittwochvormittag.

Sind bislang weitere bestätigte Corona-Tests von Lehrern oder Schülern des Gymnasiums bekannt?

Nein, bislang nicht.

Was würde es bedeuten, wenn ein oder mehrere Schüler oder Lehrkräfte aus dem Umfeld der positiv getesteten Lehrerin ebenfalls ein positives Ergebnis aufweisen würde?

Sollten eine oder mehrere der bisher ermittelten Kontaktpersonen der Kategorie I aus dem Umfeld der positiv getesteten Lehrkraft ebenfalls positiv getestet werden, wird diese Person natürlich selbst zum sogenannten Indexfall und das Gesundheitsamt muss auch hier die Kontaktpersonen ermitteln. Damit wächst die Zahl derer, die in Quarantäne müssen. Auch können sich im Einzelfall bereits festgelegte Quarantänen verlängern.

Wie lange dauert die Quarantäne der bisher als Kontaktpersonen ermittelten Schüler und Lehrer? Wann können die ersten, wann die letzten Schüler wieder am Unterricht teilnehmen?

Die Quarantäne dauert immer 14 Tage, beginnend vom letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person. Die Lehrkraft war zuletzt am 7. Oktober in der Schule. Das bedeutet, dass die Personen, welche an diesem Tag Kontakt hatten, bis Mittwoch, 21. Oktober, zu Hause bleiben müssen.

Hat sich an der Zahl der Schüler, die in Quarantäne müssen, von etwa 100 verändert?

Nein, bislang hat sie sich nicht verändert. Es handelt sich um 130 Schüler aus sechs Klassen und vier Lehrer.

Müssen sich Eltern oder Geschwister von Schülern, die in Quarantäne sind, ebenfalls in Quarantäne begeben?

Eltern und Geschwister gelten zunächst als "Kontakte von Kontaktpersonen" und müssen sich nicht in häusliche Quarantäne begeben. Allerdings bedeutet häusliche Quarantäne, dass sich die Betroffenen von der Familie absondern, also in ihrem Zimmer bleiben und nicht am Familienleben teilnehmen. Dies ist bei Kindern unter zwölf Jahren schwierig. In diesem Fall gelten dann für die Betreuungskraft des betroffenen Kindes dieselben Quarantäneregeln.

Schüler, die einen Corona-Test gemacht haben, der negativ ausgefallen ist, dürfen ja wieder in die Schule. Geht das organisatorisch oder bleiben (bei ganzen Klassen) diese dann gemeinsam bis Quarantäne-Ende im Home-Schooling?

Die 14-tägige Quarantäne hat nichts mit dem Testergebnis zu tun. Diese bleibt bei 14 Tagen, auch wenn der Test negativ ausfällt. Der Test wird empfohlen und durchgeführt, um festzustellen, wer sich noch infiziert hat und wen man im Blick haben muss.

Die meisten Schüler sind in einer Klasse, haben somit eine gemeinsame Quarantänezeit und kommen somit auch gemeinsam aus der Quarantäne zurück. Die Rahmenbedingungen sind gerade natürlich nicht optimal und eine logistische Herausforderung für die Schule, dennoch ist schulorganisatorisch das Unterrichten weiter möglich. Einige Klassen sind mit Tablets ausgestattet und werden über Videochat unterrichtet. Außerdem ist das Gymnasium mit dem Tool "Schulmanager" ausgestattet. Dort wird Unterrichtsstoff bereitgestellt, gibt es direkten Kontakt zur Lehrkraft, werden Lösungen hochgeladen und so weiter.

Wie sieht es mit Klausuren aus? Werden diese in die Zeit nach Ablauf der Quarantäne verschoben?

Der Normalfall wird das Verschieben sein. Das entscheidet jede Lehrkraft selbstständig und ist je nach Klassenstufe unterschiedlich.

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