Ein besonderes Naturschauspiel - auch im Winter: der Triberger Wasserfall. Er ist derzeit jedoch Corona-bedingt komplett gesperrt, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Foto: Wackerzapp

Ansammlungen von Menschen sollen vermieden werden. Auch Eisbildung ein Grund.

Triberg - "Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist das gesamte Wasserfallgebiet derzeit noch nicht zugänglich!", gibt die Stadtverwaltung Triberg auf ihrer Homepage bekannt. Der Grund: "Menschenansammlungen müssen Corona-bedingt derzeit vermieden werden", informiert Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten.

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Deutschlands höchste Wasserfälle können normalerweise auch im Winter erlebt werden. Das Naturschauspiel der besonderen Art kann dann meist täglich besichtigt werden und bietet laut Stadtverwaltung "bei jedem Wetter, ob Sonne, Regen, Schnee oder Eis, eine beeindruckende Kulisse". Darüber hinaus werden die Wasserfälle sonst täglich ab Einbruch der Dunkelheit angestrahlt.

Im Rahmen der jährlichen Winteröffnung ist der untere Teil der Wasserfälle sonst stets von der Hauptkasse her bis zum unteren Hauptfall begehbar. Dieser Teil wird von den städtischen Mitarbeitern maschinell geräumt und gestreut. "Im oberen Teil ist die maschinelle Räumung und Streuung gar nicht möglich", erklärt Arnold.

Auch Eisbildung ein Grund

"Aufgrund des Wasserstaubs bilde sich zudem auf den Wegen, Geländern und Brücken Eis", so der Stadtmarketingleiter weiter. "Aufgrund der Fallwinde am Wasserfall ist es im Wasserfallgebiet auch immer einige Grade kälter als beispielsweise in der Stadt." 

Das Begehen des Wasserfalls außerhalb der sonst üblichen Öffnungszeiten geschieht laut Stadtverwaltung stets auf eigene Gefahr. Bei Sturm, Schneebruch oder Eisregen kann es im Winter auch vorübergehend zu einer Sperrung des Wasserfall-Gebiets kommen.

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