Kein Kindergarten-Betrieb: Im Kinderhaus "Himmelreich" in der Gemeinde Waldachtal gibt es immer mehr Corona-Fälle. (Symbolfoto) Foto: Anspach

Der Corona-Ausbruch im "Kinderhaus im Himmelreich" nimmt immer größere Dimensionen an. Insgesamt wurden laut Landkreis-Sprecherin Sabine Eisele bisher zehn Erzieherinnen und sieben Kinder positiv getestet, bei zwei Kindern zeigte ein Schnelltest positiv an, das Ergebnis der PCR-Tests liege aber noch nicht vor.

Waldachtal/Dornstetten - "Bei einer Erzieherin wurde die Britische Mutation festgestellt, wir gehen davon aus, dass dies auch bei allen anderen positiv getesteten Personen festgestellt werden wird", so Eisele weiter. "In diesem Kindergarten werden 120 Kinder betreut, wir empfehlen den Eltern dringend, ihr Kind testen zu lassen, aber erzwingen können wir es nicht."

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Wohl konnte sich das Virus zunächst unbemerkt im Kindergarten verbreiten. Nach Angaben von Bürgermeisterin Annick Grassi habe eine Erzieherin am Wochenende Symptome bemerkt und sei am Montag zum Arzt gegangen. Am Montagabend habe man dann schnell reagiert und die Einrichtung geschlossen.

Das freiwillige Angebot, sich zweimal pro Woche testen zu lassen, hätten laut Grassi nur manche der Erzieherinnen angenommen. Die Bürgermeisterin hofft nun, dass der jetzige Corona-Ausbruch dazu führt, dass sich in Zukunft das komplette Personal zweimal wöchentlich testen lässt.

Weiterer Fall an Schule in Dornstetten

Unterdessen vermeldet das Landratsamt einen weiteren positiven Fall eines Schülers in der Eichenäcker-Schule in Dornstetten. Die K 1-Personen des Schülers seien getestet worden, bislang seien keine Positivmeldungen eingegangen. An der Gemeinschaftsschule in Horb gibt es mittlerweile zwei positive Schüler, davon einer mit der britischen Mutation, informiert Eisele.

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