Der tote Ritter Darin kommt in „Requiem“ an viele seltsame Orte – deren Menschen längst verschwunden sind. Foto: Zwerchfell/Albert Mitringer

Wer seine Fantasy eher skurril mag, kommt hier voll auf seine Kosten: in Albert Mitringers Comic „Requiem“ vom Stuttgarter Zwerchfell Verlag.

Stuttgart - Man will ja nicht irgendwo rumliegen, wenn man tot ist, und aussehen wie der letzte Hanswurst. Zu Beginn von Albert Mitringers sehr filmischem Comic „Requiem“ zeigen die Bilder eine mittelalterliche Wehranlage. Hier, einer Stadtmauer ein wenig vorgelagert, hat eine heftige Schlacht stattgefunden. Die Mauern sind mit Waffen, Rüstungen und Leichen übersät. Die Szene hat etwas idyllisch Apokalyptisches, irgendetwas ist hier endgültig schief gelaufen. Die Gefallenen sind alle schon skelettiert, niemand hat sie mehr beerdigt, niemand hat aufgeräumt. Da ahnt man schon, was man später noch sehen wird: Auch die Stadt dahinter kann kein Leben mehr bergen.

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