Lebensgefahr besteht für die Hausbewohner nach aktuellem Kenntnisstand nicht. (Symbolfoto) Foto: Lino Mirgeler/dpa

In Burladingen hat am Dienstagmorgen ein ausgelöster CO-Warnmelder einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Mehrere Bewohner mussten medizinisch behandelt werden.

In einem Wohnhaus im Reuteweg in Burladingen ist es am Dienstag gegen neun Uhr zu einem größeren Rettungseinsatz gekommen.

 

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Familienvater die Integrierte Leitstelle alarmiert, nachdem er seine Ehefrau sowie seinen 11-jährigen Sohn bewusstlos in ihren Schlafzimmern aufgefunden hatte.

Vor Ort stellte der Rettungsdienst eine erhöhte Konzentration von Kohlenstoffmonoxid fest und zog daraufhin Feuerwehr und Polizei hinzu. Die zunächst bewusstlosen Personen erholten sich zeitnah.

Insgesamt wurden fünf Hausbewohner zur weiteren Behandlung auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Lebensgefahr bestand nach aktuellem Kenntnisstand nicht.

Technischer Defekt der Ölzentralheizung

Nach derzeitigen Ermittlungen geht die Polizei von einem technischen Defekt der Ölzentralheizung aus. Demnach soll das CO-Gas über den Kamin in das Obergeschoss gelangt sein.

Der Rettungsdienst war mit 25 Einsatzkräften im Einsatz, die Feuerwehr mit 15. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiposten Burladingen.