Lenard Pfeffer, scheidender Co-Trainer der TSG Wittershausen, sprach mit uns über den Hallencup, die Rückrunde und seine Fitness.
Zwei Siege, zwei Niederlagen, und damit folglich sechs Punkte: Wenn am Samstag die Endrunde beim Empfinger Hallencup ausgespielt wird, ist die TSG Wittershausen unter den 16 Teilnehmern dabei.
Co-Trainer Lenard Pfeffer, der das Team am Mittwochabend coachte, erklärte gegenüber unserer Redaktion: „Mit der spielerischen Leistung war ich unter dem Strich nicht zufrieden. Wir sind aber weitergekommen, das war das Minimalziel.“ 3:2-Siege gegen den SC 04 Tuttlingen II und die SG Vöhringen standen einem 0:9 gegen die TSG Balingen II und einem 1:4 gegen den TSV Trillfingen gegenüber.
Niederlage gegen Singer und Co.
Diese Begegnung war nicht nur ein Wiedersehen mit Ex-Coach Fabian Singer, sondern auch ein besonderes Spiel für Pfeffer. Schließlich waren auch einige Akteure seines Heimatvereins Grün-Weiß Stetten beim TSV mit dabei, da seit dieser Saison eine Spielgemeinschaft gebildet wird. „Ich habe bis zu dieser Saison noch nie woanders gekickt. Hätte ich selber gespielt, wäre ich sehr motiviert gewesen. Ich gönne ihnen natürlich das Weiterkommen. Es ist immer toll, gegen Freunde zu spielen, das macht Hallenturniere auch aus.“
Pfeffer und sein Pendant Jannik Schneider werden die TSG wie in dieser Woche kommuniziert wurde, noch bis zum Saisonende trainieren. Wie es für den 28-Jährigen dann weitergeht, ist noch offen. Er sagt: „Es gibt noch keine Pläne. Ich habe für mich noch nicht festgelegt, ob ich was als Trainer machen möchte oder ’nur’ Spieler bin. Da habe ich auch keine Eile.“
Zurück auf den Platz
Klar ist hingegen, dass er in der Vorbereitung und der Rückrunde nach seiner Knieverletzung auch wieder selber auf dem Platz stehen will. „Ich wollte in der Halle noch pausieren, aber möchte die komplette Vorbereitung mitmachen“, so Pfeffer.
Dadurch ist er ein gefühlter Neuzugang für den A-Ligisten, welcher außerdem Tufan Altuntas im Winter dazugewinnen konnte. Der langjährige Vöhringer war zuletzt Spielertrainer bei der SGM Rosenfeld/Isingen/Brittheim gewesen.
Aufstieg nicht abgehakt
Der aktuell 5. Platz in der A3 soll laut Pfeffer noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Wir werden hart dafür arbeiten, dass wir noch Plätze klettern. Wie viele es dann werden können, werden wir sehen. Gefühlt kann auch jeder gegen jeden gewinnen. Ich persönlich bin mit dem aktuellen Tabellenplatz nicht 100 Prozent zufrieden. Wir wollen im besten Fall noch mit dem Aufstiegsrennen zu tun haben.“